Streiten statt bauen: Hochtief hat im Streit um die steigenden Kosten der Elbphilharmonie die Stadt verklagt. Seit rund zwei Monaten bewegt sich auf der Baustelle so gut wie nichts.
Hinter den Kulissen werden zwar Gespräche geführt, wie das Projekt neu angeschoben werden kann – bislang erfolglos. Deshalb wird jetzt vor Gericht gekämpft. Erst verklagte die Stadt Hochtief auf 40 Mio. Euro wegen der Bauzeitverzögerung. Eine außergerichtliche Einigung scheiterte. Jetzt klagt Hochtief.
Denn schuld sei die schludrige Planung der Stadt: „Ursprünglich vereinbarte Termine haben wegen zahlreicher Planungsverzüge, Änderungen und verspäteter Entscheidungen des Bauherrn längst keine Gültigkeit mehr. Für einige Bauteile sind Unterlagen mehrere Monate, zum Teil über ein Jahr zu spät vorgelegt worden“, sagt ein Sprecher. Kultursenatorin Barbara Kisseler (parteilos) will sich „von solchen taktischen Winkelzügen nicht irritieren lassen“.
Beide Parteien betonen zugleich, weiter an einer Einigung interessiert zu sein.
(mn)
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