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E-Bikes für Hamburg: GAL will Elektro-Turbo für die Stadträder - die SPD ist dagegen

GAL-Verkehrsexperte Till Steffen auf einem Elektro-Rad
GAL-Verkehrsexperte Till Steffen auf einem Elektro-Rad
 Foto: hfr

Das Stadtrad-System ist ein voller Erfolg: 1500 Drahtesel können an 90 Stationen ausgeliehen werden. Die GAL will den roten Flitzern jetzt einen Elektro-Turbo einbauen: Sie fordert Stadträder mit Hilfsmotor. Zu teuer, sagt die SPD und ist dagegen.

Denn den Zuschuss der Stadt für das Leihfahrrad-System will GAL-Verkehrsexperte Till Steffen 2011 und 2012 von vier auf elf Millionen Euro erhöhen. Davon sollen auch weitere Leihstationen an den Arenen, in Harburg, Hamm, Horn und Billstedt entstehen. Die „E-Bikes“ haben einen Akku, der Motor unterstützt den Fahrer bis zu einer Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometern.

Das nötige Geld soll vom HVV kommen. Hier will Steffen den städtischen Zuschuss reduzieren. Begründung: Durch die neue Vorschrift, in Bussen beim Einsteigen sein Ticket zu zeigen, und verschärfte Kontrollen erwirtschaftet der HVV sechs Millionen Euro zusätzlich.

„Damit würden Bus- und Bahn-Kunden im Endeffekt für den Stadtrad-Ausbau zahlen“, erwidert SPD-Verkehrsexpertin Marina Koeppen. Zudem seien die Kosten für den dann nötigen Stationsumbau sehr hoch. Die SPD ist dagegen.
Die GAL will ihren Antrag dennoch diese Woche zur Abstimmung stellen. Steffen: „Elektro-Räder sind ein sehr gutes Argument für jeden, der vom Auto umsteigen möchte, bisher aber die Anstrengung scheute.“ (mn)

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