Mit einer täuschend echten Castor-Attrappe auf einem 22-Tonnen-Tieflader haben rund 250 Atomkraftgegner am Sonnabend in der Hamburger Innenstadt gegen den für Ende des Monats geplanten Atommülltransport nach Gorleben demonstriert.
Zugleich fordern sie das Aus für den Salzstock als Endlager-Standort.
Die Demonstranten zogen vom Hachmannplatz durch die Mönckebergstraße und an der Binnenalster entlang.
Einige trugen Strahlenschutzanzüge. Zwischendurch zwangen die Demonstranten den "Atommülltransporter" mit einer Sitzblockade zum Abbiegen und sammelten Unterschriften gegen ein Endlager in Gorleben.
Die Aktion war Teil einer Castor-Tour durch zehn Städte entlang der Castorstrecke, die am Donnerstag, den 10.11. in Karlsruhe begann und am 23.11. vor dem Bundesumweltministerium in Berlin endet.
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