Nach der Ermordung von drei kurdischen Aktivistinnen in Paris haben sich am Freitag rund 1000 Demonstranten am Hauptbahnhof versammelt.
In der Nacht zu Donnerstag waren die drei Frauen in den Räumen des Kurdischen Instituts in Paris erschossen worden. Zu den Opfern zählt Sakine Cansiz, ein Gründungsmitglied der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK. Sie hatte laut Hamburger Verfassungsschutz von 2006 bis Anfang 2007 das Gebiet Hamburg für die PKK geleitet. Die Hintergründe der Morde sind bislang unklar.
In Hamburg hatte der „Verband der Studierenden aus Kurdistan“ zur Demonstration aufgerufen. Der Protestzug durch die City verlief ohne Zwischenfälle. Ziel der Demonstranten war das türkische Konsulat in Rotherbaum (Tesdorpfstraße 18).
Nach der Ermordung von drei kurdischen Aktivistinnen in Paris haben am Freitag mehrere hundert Menschen in Hamburg gegen das Verbrechen demonstriert. Nach Polizeiangaben der Polizei versammelten sich etwa 200 Demonstranten am Hauptbahnhof
Foto: dpa
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