"Abreißen wird vermutlich billiger"

Elbphilharmonie-Desaster - das sagen die Hamburger

Die Übergabe der Elbphilharmonie verzögert sich bis 2014
Die Übergabe der Elbphilharmonie verzögert sich bis 2014
Foto: dpa

Die Kosten? Steigen täglich weiter. Wer sie zahlt? Völlig offen. Die Baustelle? Ruht größtenteils. Der Fertigstellungstermin? Frühestens November 2014, erklärte Hochtief am Montag.

Die Elbphilharmonie sieht toll aus und ist ein einziges Debakel. Das empfinden auch die meisten Hamburger so. Obwohl das Opernhaus ein Prestigeobjekt für die Hansestadt werden soll, reagieren die Bürger empfindlich auf den Prachtbau.

Indes hat die Baufirma Hochtief einen Bericht der "Bild"-Zeitung dementiert, wonach der Essener Konzern zusätzlich 180 Millionen Euro für den Bau des Prestigeobjekts fordere. „Es gibt keine Nachforderungen“, sagte Hochtief-Sprecher Bernd Pütter am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Die Elbphilharmonie kostet die Steuerzahler bislang mindestens 323,5 Millionen Euro - ursprünglich sollten es 77 Millionen Euro sein. Erst am Dienstag hatte Hochtief den Fertigstellungstermin erneut verschoben. Demnach soll das Gebäude voraussichtlich Ende November 2014 übergeben werden. Die Hansestadt bezifferte die aktuelle Bauzeitverlängerung zuletzt auf 14 Monate - drei davon gehen demnach wegen Planänderungen auf ihr Konto.

Für die verbleibenden elf Monate fordert die Stadt insgesamt 40 Millionen Euro Strafe - pro Tag Verzögerung soll die Projektgesellschaft Adamanta 200 000 Euro zahlen.

Lesen Sie hier, was die Hamburger über ihre Elbphilharmonie denken.

Das sagen die Hamburger zur Elbphilharmonie

Hamburger J.

Haha 2014 - das glauben die doch wohl selber nicht. Vergeigt haben es diejenigen, die dieses Teil haben wollten!!! Weil eine Elbphilharmonie braucht niemand!!! Im Gegenteil hätte man für das Geld mal Wohnungen und schulen bauen sollen!!!

Dauer-austelle Elbphilharmonie: Die Verantwortlichen

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Datum:  27.12.2011
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