Bei den meisten Themen konnten sich die Koalitionsparteien in Griechenland einigen – doch der Streit um die Zusatzrenten geht weiter. Sie sind der einzige Punkt, in dem sich die Politiker dem internationalen Spardiktat nicht beugen wollen.
Am frühen Donnerstagmorgen gingen die Gespräche der griechischen Regierung mit den Experten der „Troika“ zu Ende – nach rund sieben Stunden. Das Ergebnis: Athen will sich fast allen Forderungen beugen, hat fast allen Punkten des harten Sparprogramms zugestimmt. Offen ist nach Angaben des griechischen Finanzministers Evangelos Venizelos noch „ein Thema“ geblieben.
Das Staatsradio berichtet, dass die Kürzungen von Renten in Höhe von etwa 300 Millionen Euro das strittige Thema sind. Dieser Aspekt muss nun weiter verhandelt werden. Die „Troika“ besteht aus Experten der EU, des Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Zentralbank (EZB). Sie hatten Athen ein striktes Sparprogramm verordnet.