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Verheerende Hungersnot: Kannibalismus im Land des "Dicktators"?

Nordkoreas wohlgenährter Diktator Kim Jong Un.
Nordkoreas wohlgenährter Diktator Kim Jong Un.
Foto: dpa

Nordkorea wird von einer fatalen Hungersnot heimgesucht. Um zu überleben, sollen die Menschen sogar ihre eigenen Kinder gegessen haben. Böses Gerede oder bittere Wahrheit?

Fakt ist: im Land des "Dicktators" Kim Jong Un hungern die Menschen. In den Provinzen Nord und Süd Hwanghae wurden Zehntausende dahingerafft. Aber die eigenen Kinder essen?

Ein Journalist der Asia Press hat diese schockierenden Details in einer Reportage ans Licht gebracht. Internationalen Medien bezeichnen den Bericht als glaubhaft. Die Schweizer Zeitung "20.min" berichtet, dass der Journalist unter anderem den Fall eines Mannes öffentlich machte, der zum Tode verurteilt wurde, nachdem er seine zwei Kinder aus Hunger ermordet und gegessen hatte. Außerdem wird von einem Großvater berichtet, der die Leiche seines verstorbenen Enkels wieder ausgrub, um sie dann zu essen.

Laut "Sunday Times" bestätigte ein Vertreter der Koreanischen Arbeiterpartei, dass ein Mann verhaftet wurde, nachdem er sein eigenes Kind gekocht und gegessen hatte.

Das Regime gibt Unsummen für Atomtests aus, während große Teile der Bevölkerung hungern.
Das Regime gibt Unsummen für Atomtests aus, während große Teile der Bevölkerung hungern.
Foto: dpa

Atomtest steht kurz bevor

Während die Bevölkerung hungert, bereitet die Regierung offenbar einen Atomtest vor. Das kommunistische Nordkorea sprach von einem Satellitenstart von einem friedlichen Projekt.

Die USA, Südkorea und andere Staaten vermuten jedoch einen verschleierten Waffentest und der UN-Sicherheitsrat weitete die Sanktionen gegen das Regime in Pjöngjang aus. Als Reaktion auf die UN-Resolution kündigte Nordkorea einen neuen Atomversuch, weitere Tests von Langstreckenraketen und neue Satellitenstarts an.

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