Empfehlen | Drucken | Kontakt Datum: 

Mega-Deal in Sicht: Wird WhatsApp von Facebook übernommen?

Das Soziale Netzwerk steht offenbar in Verhandlungen über eine mögliche Übernahme vom Messagingdienst WhatsApp.
Das Soziale Netzwerk steht offenbar in Verhandlungen über eine mögliche Übernahme vom Messagingdienst WhatsApp.
 Foto: dpa

Facebook steht womöglich vor der nächsten großen Übernahme. Wie das US-Technologieblog „TechCrunch“ berichtet, soll der Social-Media-Gigant an der Übernahme von Whatsapp interessiert sein. Angeblich laufen schon Verhandlungen, beide Seiten schweigen jedoch bisher zu den Gerüchten.

WhatsApp ist eine werbefreie App, mit der man kostenlos Nachrichten an andere Nutzer weltweit verschicken kann. iPhone-Besitzer zahlen im App-Store einmalige 0,99 US-Dollar (0,89 Euro) für die App, auf dem Android-Markt ist das erste Jahr der Nutzung kostenlos - danach wird der selbe Preis fällig.

Facebook war zuletzt wegen seiner umfangreichen Werbung auf der Seite in die Kritik geraten, das werbefreie WhatsApp könnte bei einer Übernahme durch Facebook Kritik dieser Art entgegenwirken.

Nach Angaben von "TechCrunch" bedient der Nachrichtendienst täglich etwa 100 Millionen Nutzer. Bei der letzten Zählung ihrer Nutzungzahlen hatte WhatsApp im Oktober 2011 angegeben, eine Milliarde Nachrichten täglich zu verarbeiten. Das sind 11.547 Nachrichten pro Sekunde!

Ein Mitgründer des Nachrichtendienstes WhatsApp, Jan Koum, hatte sich im Juli noch deutlich negativ gegenüber Unternehmen ausgesprochen, die schnell nach ihrer Gründung auch wieder verkaufen. Es bleibt also abzuwarten, ob Facebook das erfolgreiche Startup-Unternehmen schlucken wird.

Das ist „WhatsApp“

WhatsApp (für iPhone, Android, Blackberry, Symbian)

Kann SMS- und MMS-ähnliche Nachrichten an andere Nutzer dieser App verschicken, mit Chatfunktion und Status-Updates. Vorsicht: App synchronisiert eigenständig alle Kontakte aus dem Smartphone mit dem eigenen Server und gleicht es mit anderen WhatsApp-Nutzern ab.

Auch interessant
Weitere Meldungen Politik & Wirtschaft
Auf Konfliktkurs zur EU: Alexis Tsipras (40)

Kaum zwei Tage im Amt, tanzt Ministerpräsident Alexis Tsipras seinen europäischen „Partnern“ auf der Nase rum: Die Griechen blockieren eine Drohung der EU mit neuen Sanktionen gegenüber Moskau.  mehr...

Ein Bild aus dem vergangenen Dezember: Da hielt das Bündnis um Gründer Lutz Bachmann (am Rednerpult) noch zusammen.

„Pegida“ steckt in einer tiefen Krise. Nach den Rücktritten von Lutz Bachmann, Kathrin Oertel und weiteren Mitgliedern des Führungszirkels droht das Bündnis in sich zu zerfallen.  mehr...

Sie gab den Anliegen von Spenderkindern ein Gesicht: Sarah P. erstritt sich 2013 das Recht, den Namen ihres biologischen Vaters zu erfahren.

Das Urteil könnte das Leben von vielen Menschen ändern: Auch Kinder haben grundsätzlich ein Recht darauf, frühzeitig den Namen ihres biologischen Vaters zu erfahren.  mehr...

Kommentare
Zwischen 21 Uhr und 8 Uhr können Sie hier keine Kommentare schreiben. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Aktuelle Videos