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Kandidatur um US-Präsidentschaft: Santorum macht Weg für Romney frei

Rick Santorum hat aufgegeben.
Rick Santorum hat aufgegeben.
Foto: dapd

Der US-Republikaner Rick Santorum macht seinem Konkurrenten Mitt Romney im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur den Weg frei.

Gemeinsam mit seiner Frau und seiner Familie trat Santorum am Dienstag in seinem Heimatstaat Pennsylvania vor seine Anhänger, um seinen Rückzug bekannt zu geben.

Eine Nominierung Romneys als Herausforderer des demokratischen Amtsinhabers Barack Obama gilt damit als wahrscheinlich.

Das Rennen sei für ihn nun vorbei, sagte Santorum. Der Kampf zur Bezwingung von Obama aber gehe weiter. In einer ersten Stellungnahme erwähnte er Romney, seinen Rivalen in einem bis zuletzt harten Wettstreit, zunächst nicht. Er betonte aber, er sei weiter gekommen, als es irgendwer für möglich gehalten hätte und dass er „allen Widrigkeiten zum Trotz“ gekämpft habe.

Durch Santorums Rückzug wird sehr wahrscheinlich, dass Mitt Romney (Bild mit seiner Frau Ann) gegen Obama in den Wahlkampf ziehen wird.
Durch Santorums Rückzug wird sehr wahrscheinlich, dass Mitt Romney (Bild mit seiner Frau Ann) gegen Obama in den Wahlkampf ziehen wird.
Foto: dapd

Santorum lag nach den jüngsten Vorwahlen bereits deutlich abgeschlagen hinter Romney, galt aber weiter als aussichtsreicher Kandidat. In Teilen der republikanischen Partei stieß der Favorit immer wieder auf heftige Ablehnung. Für die Nominierung als Präsidentschaftskandidat werden 1.144 Delegiertenstimmen benötigt.

Romney war nach den Abstimmungen in Maryland, Wisconsin und dem Hauptstadtbezirk Washington DC Anfang April bereits auf mehr als 600 gekommen. Santorum lag mit 272 auf Platz zwei.

Weiter im Rennen sind Newt Gingrich und Ron Paul. Wie sie auf den Rückzug Santorums reagieren würden, war zunächst nicht klar. Bei der Vorwahl in dem nordöstlichen Staat Pennsylvania war in zwei Wochen ein weiterer harter Wettstreit insbesondere zwischen Romney und Santorum erwartet worden.

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