Einigung erzielt

Gängeviertel bleibt fest in der Hand seiner Bewohner

Die Stadt Hamburg und die Bewohner des Gängeviertel konnten sich nach zwei Jahren einigen.
Die Stadt Hamburg und die Bewohner des Gängeviertel konnten sich nach zwei Jahren einigen.
Foto: hfr

Die Stadt Hamburg und die Initiative „Komm in die Gänge“ haben sich nach langen Verhandlungen über die Zukunft des vor zwei Jahren von Künstlern besetzten Gängeviertels geeinigt.

Beide unterzeichneten am Donnerstag einen Kooperationsvertrag, wonach die historischen Gebäude denkmalgerecht saniert und anschließend durch die Gängeviertel Genossenschaft in Selbstverwaltung übernommen und entwickelt werden können.

Als Architekt werde aller Voraussicht Joachim Reinig eingesetzt, teilte die Initiative mit. Die Kosten für die Sanierung der Gebäude sind derzeit auf rund 20 Millionen Euro veranschlagt. Auf dem Areal sollen neben Ateliers und öffentlichen Räumen auch rund 80 Wohnungen entstehen.


Rund 200 Künstler hatten am 22. August 2009 die alten Häuser an der Caffamacherreihe besetzt. Sie wollten damit die denkmalwürdigen Gebäude vor dem Abriss retten und auf die Raumnot von Kreativen hinweisen. Alleine am ersten Wochenende strömten nach Angaben der Initiative rund 3000 Besucher in das historische Arbeiter-Viertel. Nach langen Verhandlungen kaufte die Stadt Ende 2010 die Häuser für 2,8 Millionen Euro von einem niederländischen Investor zurück.

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Datum:  8.9.2011
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