Verdammt teuer ist sie, aber auch verdammt schön: Hamburgs neues Wahrzeichen, die Elbphilharmonie, nimmt Gestalt an. Aktuell werden Dachteile montiert.
Vorweg die übliche Hiobsbotschaft zu den Kosten. Laut NDR beträgt die „tatsächliche Haushaltsbelastung“ für Hamburg jetzt 351, statt 323 Millionen Euro. Das geht aus dem Abschlussbericht des Elbphilharmonie-Untersuchungsausschusses der Bürgerschaft hervor.
Die Mehrkosten basieren unter anderem auf Honoraren für das Schweizer Architektenbüro Herzog & de Meuron in Höhe von 28 Millionen Euro, die bisher nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Damit kostet der Vorzeige-Bau in der HafenCity insgesamt 351 Millionen Euro. Zur Erinnerung: Als das Projekt 2003 vorgestellt wurde, waren mal gut 100 Millionen Euro im Gespräch...
Im Gegensatz zu den Kosten scheint auf der Baustelle alles nach Plan zu laufen. Die Riesenkräne hoben nun weitere Teile des geschwungenen 700 Tonnen schweren Dachs auf das atemberaubende Bauwerk. Bis zu zwölf Tonnen wiegen einzelne Stahlträger der Dachkonstruktion. Damit ist der mit 110 Metern höchste Teil des Gebäudes jetzt „bedacht“. Hier entstehen mindestens 45 Luxuswohnungen, die noch dieses Jahr angeboten werden. Ende 2012 soll die Elbphilharmonie dann fertig sein.
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