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70 Jahre nach der Kesselschlacht: Russische Stadt Wolgograd heißt wieder Stalingrad

Deutsche Soldaten nach ihrer Kapitulation am 2. Februar 1943.
Deutsche Soldaten nach ihrer Kapitulation am 2. Februar 1943.
Foto: dpa

70 Jahre nach der Schlacht von Stalingrad wird die russische Stadt Wolgograd für die Feiern zum Gedenken an den Zweiten Weltkrieg wieder ihren alten umstrittenen Namen tragen.

Das Parlament der Millionenstadt an der Wolga billigte einen Antrag von Veteranen, die Heldenstadt an diesem Samstag (2. Februar) sowie an einigen weiteren Gedenktagen wieder Stalingrad zu nennen.

Historiker, Menschenrechtler, aber auch Teile der Führung haben den blutigen Sowjetdiktator Josef Stalin (1879-1953) immer wieder als Massenmörder verurteilt und vor einer Heldenverehrung gewarnt.

Medien berichteten am Donnerstag, dass 70 Jahre nach dem Sieg der Roten Armee gegen die deutschen Truppen in Stalingrad auch in St. Petersburg und im sibirischen Tschita Busse mit Stalin-Porträts fahren.

Gegen ähnliche Aktionen hatte es in der Vergangenheit heftige Proteste unter anderem von der Menschenrechtsorganisation Memorial gegeben.

Stalingrad hatte 1961 im Zuge einer politischen Tauwetterperiode in der Sowjetunion nach 36 Jahren seinen umstrittenen Namen verloren. Es heißt seither Wolgograd.

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