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5,277 Cent je kWh: Altmaier will Ökostrom-Umlage einfrieren

Durch Altmaiers Sparvorschlag könnten auch die bisherigen Regeln für neue Wind- und Solarparks beschnitten werden.
Durch Altmaiers Sparvorschlag könnten auch die bisherigen Regeln für neue Wind- und Solarparks beschnitten werden.
Foto: dpa

Zur Begrenzung der Stromkosten will Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) die Ökostrom-Umlage für zwei Jahre auf 5,277 Cent einfrieren. Notfalls sollten dazu die bisherigen Regeln für neue Wind- und Solarparks beschnitten werden Ginge es nach Altmaier, soll diese „Strompreis-Sicherung“ bereits zum 1. August in Kraft treten.

Die Umlage, die auf den Strompreis aufgeschlagen wird, war bis zum Jahresbeginn von 3,59 auf ein Rekordhoch von 5,277 Cent je Kilowattstunde gestiegen. Seinen Vorschlag, die Umlage auf diesem Niveau einzufrieren, stellte der CDU-Politiker in einem Papier am Montag vor.

Bundesumweltminister Peter Altmaier will die Ökostrom-Umlage einfrieren.
Bundesumweltminister Peter Altmaier will die Ökostrom-Umlage einfrieren.
Foto: dpa

So muss ein Durchschnittshaushalt bei einem Verbrauch von 3500 Kilowattstunden bereits netto 185 Euro allein für die Förderung von Solar- und Windparks sowie Biogasanlagen zahlen. Diese Anlagen erhalten feste Vergütungen, die auf 20 Jahre garantiert sind.

Grund für die steigenden Strompreise waren unter anderem gestiegene Netzentgelte und die Ausweitung von Industrierabatten. Rabatte für Unternehmen bei den Förderkosten sollen künftig begrenzt werden. Investoren müssen damit rechnen, dass die Zahlung der Vergütung ab Inbetriebnahme für eine bestimmte Anzahl von Monaten ausgesetzt wird, bis das Konto zur Zahlung der Ökostromvergütungen wieder ausgeglichen ist.

Solaranlagenbesitzer können sich freuen: Für bestehende Anlagen wird es keine Einschnitte geben. Rabatte für künftige Solaranlagenbesitzer, die den Strom selbst verbrauchen, sollen mit einer Mindestumlage belegt werden.

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