Hamburg steht auf Fast Food. Ganz vorne dabei: Der Döner! Rund 400 Betriebe in der ganzen Stadt verkaufen etwa 75000 Teigtaschen – jeden Tag! Die MOPO testet: Was ist drin und wie gut sind Hamburgs Döner?
Der eine wünscht sich mehr Fleisch, andere wollen „ohne scharf“ – ganz klar: Die Döner liegen im Trend. Laut neusten Erhebungen haben die Deutschen nämlich keine Zeit mehr zu kochen und greifen zum fetten Snack.
„Wir gehen davon aus, dass etwa 75 000 Döner täglich verkauft werden“, sagt Ertan Çelik. Er muss es wissen. Schließlich ist er Norddeutschlands größter Döner-Produzent, beliefert die ganze Republik. Und er weiß: Döner ist nicht Döner.
Woran erkennt man einen guten Döner? Ertan Çelik, Norddeutschlands größter Döner-Produzent, gibt Tipps:
Brot: „Man sollte darauf achten, dass das Brot richtig aufgebacken und nicht nur erwärmt wird. Schmeckt sonst nicht!“
Fleisch: „Das Fleisch sollte eher hell und die Scheiben dünn sein. Außerdem sollte es sofort nach dem Schneiden in die Tasche kommen – sonst wird es kalt und wird ungenießbar.“
Belag: „Die Art und Weise, wie Fleisch und Salat in die Tasche kommen, entscheidet, wie gut der Döner wird. Das Fleisch sollte nicht komplett unten liegen. Sehr wichtig ist auch, dass nicht zu viel Sauce reinkommt. Sonst schmeckt man kein Fleisch.“
Manchmal gibt’s deshalb auch richtig Ärger: Erst kürzlich stach ein Gast auf einen Imbiss-Besitzer ein, weil zu wenig Fleisch im Döner war (MOPO berichtete).
Die MOPO-Reporter begaben sich auf einen wahren „Döner-Marathon“ – das Ergebnis sehen Sie unten in der Fotostrecke.
Ist Ihr Lieblingsladen dabei? Falls nicht, schreiben Sie uns eine E-Mail: hamburg@mopo.de.
Barmbek oder Blankenese, Eimsbüttel oder Eppendorf: Machen Sie den Test, welcher Hamburger Stadtteil am besten zu Ihnen passt!
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