Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?
Ja Nein

Panorama
Aktuelle Nachrichten zu Ereignissen, Skandalen und Unglücken

MOPONewsPanorama
Empfehlen | Drucken | Kontakt Datum: 

Umstrittene Studie: Fehlentwicklung im Hirn macht Menschen zu Mördern

Laut amerikanischen Forschern gibt es im Gehirn von Mördern markante Auffälligkeiten.
Laut amerikanischen Forschern gibt es im Gehirn von Mördern "markante Auffälligkeiten".
 Foto: Monika Torloxten / pixelio.de (Symbolfoto), pixelio.de

Ist das Gehirn eines Mörders der eigentliche Täter? Amerikanische Forscher wollen herausgefunden haben, dass es "markante Auffälligkeiten" in den Gehirnen von Schwerverbrechern gibt. Das berichtet das P.M. Magazin in seiner aktuellen Ausgabe.

"Alles deutet inzwischen darauf hin, dass es eine biologische Basis für die unterschiedlichen Arten von Gehirnen gibt", sagt der an der Studie beteiligte Psychologe Adrian Raine von der University of Pennsylvania.

Einen grundlegenden Unterschied zwischen einem normalen und einem "Mörder-Gehirn" wollen die Forscher in der Struktur des Gehirns entdeckt haben: Demnach sind beide Gehirnhälften normalerweise getrennt. In einigen Fällen wachsen sie allerdings zusammen - und das führt laut den Forschungsergebnissen zu mehr Verbrechen.

Das Zusammenwachsen von Gehirnhälften ist eine Fehlentwicklung, die bereits in den ersten Lebensmonaten auftritt. "Die Saat der Sünde wird bereits früh im Leben ausgebracht", meint Forscher Adrian Raine.

In Studien habe sich gezeigt, dass Betroffene im Laufe ihres Lebens überdurchschnittlich oft Verbrechen begehen. Außerdem zeigten sie oft asoziales Verhalten und seien psychopathisch veranlagt.

Sind viele Schwerverbrecher möglicherweise gar nicht Schuld an ihrer kriminellen Karriere? Sind sie nur Opfer einer Fehlentwicklung, für die sie gar nichts können? Zahlreiche Wissenschaftler bezweifeln das - und wiederlegen die Ergebnisse der amerikanischen Forscher in anderen Studien.

"Es gibt keinen Eins-zu-eins-Zusammenhang zwischen einer Region im Gehirn und einem bestimmten psychologischen Prozess", sagt etwa der deutsche Kognitionsforscher Stephan Schleim von der Universität Groningen. Andere Wissenschaftler sehen etwa eine Teilursache dafür, dass Menschen zu Mördern werden, in einer misslungenen Sozialisation.

Weitere Meldungen Panorama
Das Donald-Duck-Portrait soll auch Kinder für die Werke von Van Gogh begeistern.

„Wir hoffen, dass diese besondere Leihgabe für viele Kinder ein extra Anreiz ist, um in unserem Museum mehr über das Leben und Werk von Vincent van Gogh zu erfahren“, sagte der Direktor des Museums.  mehr...

Das letzte Foto von Inga, bevor sie am Sonnabend im Wald verschwand.

Die Fünfjährige Inga ist seit vier Wochen spurlos verschwunden. Seit Anfang Mai sucht die Polizei deutschlandweit nach der dem kleinen Mädchen aus Sachsen-Anhalt. Ein Fall mit vielen Fragen.  mehr...

Mit dieser Traueranzeige im „Main Echo“ nehmen Freunde und Familie Abschied.

Mit einer bewegenden Traueranzeige, die im „Main Echo“ erschienen ist, nimmt die Familie Abschied von der ermordeten Rebecca und ihrer ungeborene Tochter Lea.  mehr...

Kommentare
Zwischen 21 Uhr und 9 Uhr können Sie hier keine Kommentare schreiben. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Jeden Morgen aktuelle News per Email.
* Pflichtfeld
Aktuelle Videos