Sie fahren sich geschmeidig und sind gut für die Umwelt: Elektroautos. Der Marktführer für die Flitzer „Karabag“ kommt aus Lokstedt. Gestern wurden hier 20 Wagen an namhafte Hamburger Unternehmen übergeben.Wenn Sirri Karabag (46) über Elektroautos spricht, leuchten seine Augen: „Das ist eine Marktlücke – das Geschäft läuft“, sagt er. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 541 strombetriebene Autos verkauft – 250 davon von Sirri Karabag. Dass seine umgebauten „Fiat Fiorinos“ auch gut für die Umwelt sind, scheint für ihn eher ein netter Nebeneffekt.
Gerade hat er 20 (50.000 Euro pro Wagen) an namhafte Hamburger Unternehmen übergeben. Grund dafür ist das Projekt HH=WISE (steht für „Hamburger Wirtschaft setzt auf Elektromobilität“) – ein Projekt der Modellregion Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Bundesverkehrsministerium. Nach und nach sollen Elektroautos dadurch in den Hamburger Wirtschaftsverkehr eingebracht werden. Gut für die Umwelt, gut für Sirri Karabag. „Das Projekt wird zeigen, dass Elektrofahrzeuge mehr sind als nur Spaßmobile“, sagt er.
Seit gestern werden mit seinen Autos nun Blutproben über das UKE-Gelände und Airbus-Mitarbeiter über die Rollbahn gefahren. Zwar schaffen die Karabag-Autos höchstens 100 Kilometer am Stück – aber wenn der Akku leer ist, kann man sie in jeder herkömmlichen Steckdose wieder aufladen.
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