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Prozess in Dortmund: Staatsanwalt sicher: Milka D. (29) hat drei Kinder erstochen

Sie verbirgt sich hinter einer Mappe und mit einem Kapuzenshirt: Milka D., angeklagt wegen Kindermord.
Sie verbirgt sich hinter einer Mappe und mit einem Kapuzenshirt: Milka D., angeklagt wegen Kindermord.
 Foto: dpa

Das Haus an der Fichtestraße in der Dortmunder Nordstadt ist verwaist. Niemand will dort mehr leben... Die entsetzliche Tat erschütterte die ganze Republik. Hier starben im vergangen August drei Geschwister! Jetzt steht Milka D. (29) vor dem Dortmunder Schwurgericht. Sie soll die Kinder ihres Lebensgefährten ermordet haben.

Wie viel Leid muss dieser Mann ertragen? Vor Jahren kam Muharrem T.s (41) Ehefrau bei einem Sturz vom Balkon ums Leben. Im vergangenen August brannte seine Wohnung in der Dortmunder Nordstadt lichterloh. Seine drei Kinder - ein Mädchen (12) und zwei Jungen (4 und 10) starben. Doch die Geschwister wurden keine Opfer der Flammen, sondern einer Gewalttat, kam bei der anschließenden Obduktion heraus.

Vater Muharrem T.
Vater Muharrem T.
 Foto: dpa

Der Vater war zur Tatzeit nicht zu Hause. Der furchtbare Verdacht: Seine Lebensgefährtin Milka D. soll die Kinder zunächst mit einem Medikament betäubt und anschließend im Schlaf erstochen haben, so die Ansicht der Staatsanwaltschaft. Mehmet, Mustafa und Zilan hatten keine Chance. Dann zündete sie die Bettdecken an. „Ihr wird vorgeworfen, dass sie mit dem Feuer die Spuren ihrer Tat verwischen wollte“, sagt Martin Brandt, Sprecher beim Landgericht Dortmund.

Ihr unfassbares Motiv: Sie habe die Kinder aus dem Weg schaffen wollen, um mit dem Vater eine eigene Familie gründen zu können. Bereits im Februar vergangenen Jahres hatte es in der Wohnung gebrannt. Die Polizei ging davon aus, dass die Kinder gezündelt hätten. Die bestritten das jedoch.

Die Angeklagte Milka D., nimmt die Vorwürfe am ersten Prozesstag schweigend zur Kenntnis. Zu mehr als ihren persönlichen Daten äußert sie sich nicht. „Das ist so abgesprochen“, hatte ihr Verteidiger im Vorfeld gesagt.

Auch den Blickkontakt zu Muharrem T. vermeidet sie - er tritt als Nebenkläger auf. Zunächst wurden neun Verhandlungstage gesetzt.

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