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Mexiko-Stadt: Hochhaus-Explosion: Mindestens 25 Tote und 101 Verletzte

Retter evakuieren nach der Explosion die Arbeiter aus der Zentrale des Ölkonzerns Permex in Mexiko-Stadt.
Retter evakuieren nach der Explosion die Arbeiter aus der Zentrale des Ölkonzerns Permex in Mexiko-Stadt.
Foto: dpa

Bei einer Explosion in der Zentrale des staatlichen mexikanischen Ölkonzerns Petróleos Mexicanos (Pemex) sind mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Bei der Detonation am Donnerstag wurden nach Angaben des Innenministers Miguel Ángel Osorio Chong in Mexiko-Stadt zudem 101 Menschen verletzt.

Bei einer Explosion in der Zentrale der Ölfirma Permex kamen am Donnerstag mindestens 25 Menschen in Mexiko-Stadt ums Leben.
Bei einer Explosion in der Zentrale der Ölfirma Permex kamen am Donnerstag mindestens 25 Menschen in Mexiko-Stadt ums Leben.
Foto: dpa

Es werde weiter nach verschütteten Menschen unter den Trümmern gesucht, sagte der Minister auf einer Pressekonferenz am späten Donnerstagabend (Ortszeit) vor dem Gebäude.

Die genaue Ursache der Explosion um 15.45 Uhr Ortszeit (22.45 Uhr MEZ) im Keller war zunächst unklar. Osorio Chong kündigte eine gründliche Untersuchung an. Pemex-Quellen erwähnten eine Überhitzung der Kühlanlage des Gebäudes.

Viele der mehr als 10.000 Angestellten der Pemex-Verwaltung standen zum Zeitpunkt des Unglücks kurz vor ihrem Feierabend. „Plötzlich gab es eine große Erschütterung, die erste Etage war voll von Trümmern, das Licht ging aus“, sagte der Angestellte Cristian Obele dem Fernsehsender Milenio. Glasscherben seien in alle Richtungen geflogen, erzählte eine Überlebende unter Tränen.

Präsident Enrique Peña Nieto begab sich zum Unglücksort. Das 214 Meter und 54 Etagen hohe Hochhaus wurde evakuiert und die Straßen der Umgebung gesperrt. Die Explosion ereignete sich nicht im Hauptturm, sondern in einem der beiden Nebengebäude, dem Tower B2. Der 1984 eingeweihte Pemex-Tower, das zweithöchste Gebäude in Mexiko-Stadt, gilt als besonders erdbebensicher. Es konnte dem Beben der Stärke 8,2 von 1985 ohne Schäden widerstehen.

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