Koalas und Kängurus aufgepasst! Ihr könntet bald Konkurrenz auf eurem Kontinent bekommen. Ein britischer Forscher will Elefanten in Australien einschleppen. Seiner Meinung nach könnten sie helfen, die schlimmen Buschbrände einzudämmen. Wie? Sie müssen sich einfach nur den Bauch vollschlagen.
Am besten mit dem so genannten Savannengras ("Gamba grass"). Denn das vermehrt sich in Australien wie Unkraut, wirkt aber dummerweise wie ein wahrer Brandbeschleuniger. Einst aus Afrika als Weidegras eingeführt, hat es sich seitdem zu einem echten Problem entwickelt.
Jetzt will der der Ökologe David Bowman von der Universität Tasmanien die afrikanischen Elefanten am liebsten hinterherschicken. Einen entsprechenden Vorschlag machte er im britischen Fachjournal "Nature". Er ist fest davon überzeugt, dass es klappen könnte.
In der Vergangenheit haben eingeschleppte Tier- und Pflanzenarten im Land allerdings eher Chaos angerichtet. Zum Beispiel die aus Amerika stammende Aga-Kröte. Sie sollte in Australien Schädlinge auf Zuckerrohrplantagen bekämpfen. Doch die Riesenkröten breiteten sich zu stark aus.
Ihr Hautdrüsensekret ist hochgiftig und schädlich für die heimische Tierwelt Australiens.