Die "Costa Concordia" wird für immer ein Grab bleiben. Die Suche nach den 15 Vermissten wird endgültig eingestellt. Die Gefahr für die Rettungskräfte ist einfach zu hoch.
Wie der italienische Zivilschutz mitteilte, wurden die betroffenen Familien und Botschaften über die Entscheidung informiert.
Der Sturm setzte den Rettern zu. Durch den hohen Wellengang hatte sich die Position des Schiffes immer wieder verschoben. Die angehörigen klammern sich an einen winzigen Hoffnungsschimmer. Aus dem Wasser ragende Teile und die unmittelbare Umgebung könnten bei besseren Wetterbedingungen erneut nach Vermissten untersucht werden.
Unter den Vermissten befinden sich auch sechs Deutsche. Ihre Leichen werden wohl für immer im Bauch des Luxusliners verborgen bleiben.
Als eines der letzten deutschen Opfer konnte eine Frau aus Baden-Württemberg identifiziert werden. Die 66-Jährige aus Achstetten sei unter den Toten, sagte ein Polizeisprecher in Biberach.