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Doppelmord in Freiburg: Ehepaar lag tot in Wohnung

In diesem Freiburger Wohnhaus im Stadtteil Rieselfeld wurden die Leichen einer Frau (32) und ihres Ehemanns (45) gefunden.
In diesem Freiburger Wohnhaus im Stadtteil Rieselfeld wurden die Leichen einer Frau (32) und ihres Ehemanns (45) gefunden.
Foto: dpa

Statt der gewohnten beschaulichen Idylle herrschte am Sonntag in dem Freiburger Stadtteil Rieselfeld Ausnahmezustand.

Dutzende Polizeibeamte klingelten sich von Haustür zu Haustür – auf der Suche nach Hinweisen oder Zeugen. Sie jagen einen Doppelmörder. Die grausige Entdeckung am Tag zuvor: Die Leichen einer 32-jährigen Frau und ihres 45-jährigen Ehemannes lagen in ihrer Wohnung.

„Wir können einen erweiterten Selbstmord weitgehend ausschließen“, so Polizei-Sprecher Karl-Heinz Schmid. Aus ermittlungstaktischen Gründen wollte er aber keinesfalls weitere Angaben machen, wie das Paar aus der ehemaligen Sowjetunion umgebracht wurde. „

Als Todesursache müssen wir von massiver Gewalteinwirkung ausgehen“, erklärte Freiburgs Kripochef Bernd Belle. Er beauftragte sofort eine 40-köpfige Sonderkommission mit der Suche nach dem Mörder.

Die Tochter des Paares hatte die Leichen ihrer Eltern am Sonnabend gegen 17 Uhr in deren Wohnung entdeckt. Am Tatort sind noch in der Nacht von Experten des Instituts für Rechtsmedizin zusammen mit Kriminaltechnikern der Soko „Rieselfeld“ – benannt nach dem Stadtteil, in dem sich das Verbrechen ereignete – Spuren gesichert worden.

Laut Oberstaatsanwalt Wolfgang Maier werfen die Wohnung des Ehepaars und die darin gefundenen Spuren „eine Vielzahl von Fragen auf“. Näheres wollte er nicht sagen.

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