Sie machen Urlaub im äußersten Nordwesten der USA und haben Hunger auf Döner? Dann sollten Sie im "The Berliner" in Seattle vorbeischauen.
Wie kommt man auf die Idee, Deutschlands beliebtestes Fast-Food in den USA zu verkaufen? „Ich hatte hier vorher die Lizenz einer Imbisskette, aber ich wollte meinen eigenen Kram machen, etwas besonderes“, erzählt Victor, der Inhaber des "The Berliner".
Er besuchte Berlin und lernte Döner Kebab kennen. „Das war großartig! Frisch, saftig und es schmeckte richtig gut.“
Eine Döner-Bude in den USA zu eröffnen - leicht war das für Victor nicht. Das typische Fladenbrot muss er speziell für seinen Laden backen lassen, auch Fleischspieße sind nur schwer zu bekommen.
Doch die Arbeit hat sich gelohnt. Eine lokale Zeitung berichtete von einem „in unserer Stadt unvergleichlichen Geschmackserlebnis“, die „leckere Soße“ verhindere, „dass es einfach nur ein weiteres langweiliges Griechengyros ist“.
Victors Kunden sind vor allem Angestellte aus den umliegenden Büros, aber auch Türken mit Heimweh oder deutsche Touristen. „Und das habt Ihr an jeder Ecke?“, fragt ein amerikanischer Imbiss-Gast etwas ungläubig.
„Mann, müsst Ihr ein glückliches Volk sein.“