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Boot überladen: Schweres Fährunglück fordert dutzende Menschenleben

Auf dem Fluss Brahmaputra bei Guwahati  ist eine Fähre mit etwa 300 Menschen an Bord während eines schweren Unwetters gekentert.
Auf dem Fluss Brahmaputra bei Guwahati ist eine Fähre mit etwa 300 Menschen an Bord während eines schweren Unwetters gekentert.
Foto: dpa

Schweres Fährunglück in Indien: Nach aktuellen Angaben wurden bislang 40 Leichen aus dem Fluss Brahmaputra geborgen, sagte Assams Polizeichef am Dienstag. Rund 120 Menschen würden noch vermisst. Indische Medien hatten zuvor von bis zu 68 bestätigten Opfern und 150 Vermissten berichtet. Nach Polizeiangaben überlebten mindestens 100 Passagiere.

Die überfüllte Fähre war am Montagabend bei starkem Wind und Regen auf dem Brahmaputra im Unionsstaat Assam im Nordosten des Landes gekentert und auseinandergebrochen. An Bord waren Medienberichten zufolge etwa 350 Passagiere.
Rund 150 Menschen hätten sich auf dem Dach des Bootes befunden, als der Sturm einsetzte, sagte ein Überlebender dem örtlichen Fernsehen. Die meisten davon hätten sich retten können, bevor die Fähre auseinanderbrach.

Bergungsmannschaften haben die Suche nach Opfern und Überlebenden auch am Dienstag fortgesetzt. „Die Rettungsaktion ist in vollem Gange“, sagte der Ministerpräsident des Bundesstaates Assam, Tarun Gogoi, am Dienstag dem Sender NDTV. Fernsehbilder zeigten Taucher sowie Angehörige der Sicherheitskräfte und des Katastrophenschutzes bei der Arbeit.

Eine Flussfähre mit etwa 300 Menschen an Bord war am Montag während eines schweren Unwetters gekentert. Das Unglück ereignet sich in der Nähe der Stadt Dhubri im Westen Assams. Der Brahmaputra ist an dieser Stelle mehrere Kilometer breit.

Der Bezirk Dhubri liegt etwa 350 Kilometer westlich von Gauhati, unweit der Grenze zu Bangladesch. Die dortigen Behörden wurden um Unterstützung gebeten. Der indische Ministerpräsident Manmohan Singh zeigte sich erschüttert.

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