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Anschlag-Drohung in London: Mann soll Benzinkanister am Körper getragen haben

Ein Spezialkommando der Polizei überwältigte den Mann.
Ein Spezialkommando der Polizei überwältigte den Mann.
Foto: Getty

Wegen Berichten über einen drohenden Selbstmordanschlag sind am Freitag Teile der Londoner Innenstadt über Stunden abgeriegelt worden.

Eine Augenzeugin hatte der Internetzeitung „Huffington Post“ berichtet, ein psychisch angeschlagen wirkender Mann sei in ihr Büro gekommen sei und habe gedroht, sich in die Luft zu sprengen. Polizisten nahmen ihn später fest.

Die „Huffington Post“ zitierte die 27-jährige Augenzeugin, der Mann habe Benzinbehälter an seinem Körper getragen. „Er sagte, ihm sei sein eigenes Leben egal, ihm sei alles egal, er werde alle in die Luft sprengen.“ Die Frau erklärte, der Mann sei ein früherer Kunde der Firma, in der sie beschäftigt sei. Ein Polizeisprecher sagte, der Zwischenfall werde nicht als terroristische Straftat behandelt.

Drei Stunden, nachdem die Polizei alarmiert worden war, sei der 49-Jähriger festgenommen und abgeführt worden, teilten die britischen Behörden mit. Der Mann sei wütend auf die Firma gewesen, in deren Räumen er sich verschanzt hatte, berichtete der britische Rundfunksender BBC unter Berufung auf die Polizei.

Benachbarte Gebäude in der zentralen Tottenham Court Road waren nach dem Alarm evakuiert und die Gegend weiträumig abgesperrt worden. Auf einem Hausdach nahmen Scharfschützen der Polizei Stellung. Busse wurden umgeleitet und zwei U-Bahn-Bahnhöfe gesperrt, hieß es.

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