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So klappt's noch mit dem Aufstieg

Trotz des 0:1 bei Schlusslicht Frankfurt im letzten Spiel - der FC St. Pauli hat eine tolle Hinrunde abgeliefert. 27 Punkte (fünf mehr als im Vorjahr), nur drei Zähler Abstand zum Relegationsplatz 3 - da darf man schon mal vom Aufstieg träumen. Die Verantwortlichen wollen davon offiziell nichts wissen, weil sich sonst der Druck unnötig erhöht. Aber selbst Trainer Holger Stanislawski sagt: "Wir haben noch Luft nach oben." Genau das macht Mut. Die MOPO sagt, wie es mit dem Bundesliga-Aufstieg klappen könnte.



Da sind die vielen Gegentreffer. Keine Spitzenmannschaft hat ein derart mieses Torverhältnis wie die Braun-Weißen (- 2). 30 Mal hat's im Kasten des (guten) Keepers Mathias Hain geklingelt. Nur Oberhausen, Osnabrück und Wehen (je 31) haben mehr kassiert. Abwehrspieler Marcel Eger: "Das kann nicht angehen. Das muss unbedingt anders werden." Immerhin: Zuletzt gab es - anders als zu Saisonbeginn - keine Klatschen mehr wie in Fürth (2:5), Lautern (1:4) und Rostock (0:3).



Da ist die Auswärtsschwäche. Nur ein Sieg in acht Partien (2:1 in Duisburg) ist zu wenig. Filip Trojan fordert: "Wir müssen auch auf fremdem Platz mehr Selbstvertrauen zeigen."



Da ist der mangelnde Killer-Instinkt. Spiele wie gegen Osnabrück (2:2) oder Frankfurt (0:1), in denen St. Pauli das Geschehen über weite Strecken beherrschte und Chancenvorteile hatte, müssen gewonnen werden.



Da ist der fehlende Knipser. 13 verschiedene Torschützen machen den Kiez-Klub zwar auch unberechenbar - und doch müsste einer her, der die mittlerweile vielen herausgespielten Chancen besser verwertet. Mit Marius Ebbers, der immerhin fünf Saisontreffer verzeichnet, könnte es sogar einer aus den eigenen Reihen sein. "Ebbe" mangelt es immer noch an Spritzigkeit, auch deshalb erwartet Stani von ihm "einen deutlichen Sprung nach vorn".



Da ist die Abwesenheit von Thomas Meggle. In der Form, die er vor seiner Kreuzband-Operation gezeigt hat, ist "Meggi" ein Gewinn. Der 33-Jährige kann der Mannschaft mit seiner Routine und Siegermentalität weiterhelfen.



Wie gesagt, Träumen ist erlaubt. Übrigens: Den Aufstieg 2001 hat auch keiner für möglich gehalten ...

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Datum:  27.12.2008
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