MOPONews
News

Zu gefährlich

Alstereisvergnügen findet nicht statt

Kein Alstereisvergnügen

Foto: Florian Weißer

Schade! Das Eis auf der Hamburger Außenalster ist immer noch nicht stark genug für eine große Party. An diesem Wochenende werde es darum noch kein Alstereisvergnügen geben, teilte die Umweltbehörde am Mittwoch mit.



Auch sie hätte großen Spaß an einem solchen Fest, betonte Umweltsenatorin Anja Hajduk (GAL) am Mittwoch. "Oberste Priorität muss aber die Sicherheit haben, umso eine Großveranstaltung auf der Alster zuzulassen", sagte die Senatorin. Das habe nichts mit "Paragraphen-Reiterei" zu tun. "Wir hoffen jetzt auf das übernächste Wochenende vom 5. bis 7. Februar mit passendem Frostwetter", erklärte Hajduk.



Für ein großes Fest auf der Alster müsse das Eis stark genug sein, um mehrere hunderttausend Besucher zu halten, betonte die Behörde. Hierfür sollte die Außenalster mit einer 20 Zentimeter starken Schicht Kern- oder Klareis bedeckt sein, damit die nötige Stabilität gewährleistet sei. Auch müsse der offizielle Wetterbericht mindestens für Eisvergnügen-Wochenende starken Frost nachts und mindestens leichten Frost tagsüber vorhersagen. "Da schon die erste Voraussetzung nicht erfüllt ist, kann die Behörde für das kommende Wochenende leider keine Genehmigung für das Alstereisvergnügen erteilen", hieß es.



Das Kerneis auf der Außenalster sei mit Stärken zwischen 12 und 18 Zentimetern immer noch nicht ausreichend stabil. Die Erfahrungen aus den letzten großen Eisvergnügen 1996 und 1997 hätten gezeigt, wie das Eis reagiere, wenn die Belastung zu groß sei. Allein 1997 waren rund eine Million Menschen auf die Alster geströmt und hatten bei Glühwein, Grog und heißen Würstchen eine Mega-Party auf Hamburgs größtem See gefeiert. Einsetzendes Tauwetter und Risse im Eis hatten dann aber dazu geführt, dass Standflächen vorzeitig geräumt werden mussten.



Doch die Hamburger müssen auch jetzt nicht ganz verzichten. Weite Teile der Außenalster seien für "das Betreten und Schlittschuhlaufen geeignet", allerdings auf eigenes Risiko, erklärte die Behörde. So wagten sich bereits in den vergangen Tagen Hunderte von Menschen aufs Alstereis.



(dpa/la)

Weitere Meldungen News
Lena Gercke und Sami Khedira ließen sich für die aktuelle „GQ“ ganz intim ablichten.

Das Model und der Kicker ließen sich für das Magazin „GQ“ in intimer Pose ablichten, im Interview sprechen sie erstmals über ihre Beziehung. Und die ist angeblich ganz normal.  mehr...

Sorgt erneut für Interesse bei der Staatsanwaltschaft: Bundespräsident Christian Wulff.

Neuer Wirbel um den Bundespräsidenten: Wie „Bild“ berichtet, soll Film-Unternehmer David Groenewold dem Bundespräsidenten und Gattin Bettina eine Suite im edlen „Hotel Stadt Hamburg“ auf Sylt bezahlt.  mehr...

Auf dem linken Bildrand ist der vermisste Bruder von Margarete Blättel zu sehen.

Seit dem Zweiten Weltkrieg ist der Bruder von Margarete Blättel verschollen. Nun hat sie ihn auf einem historischen dpa-Foto wiedererkannt.  mehr...

Datum:  27.1.2010
Empfehlen: E-Mail
Kontakt: Redaktion
Artikel: Drucken

Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?