Die Story: Schon als Kind war Flint ein echter Erfindergeist. Doch alles, was er bisher ersann, erwies sich als Flop. Das hat ihm bereits viel Ärger und Spott auf seiner Heimatinsel Affenfels beschert. Deren Bewohner ernähren sich nach dem Niedergang ihrer Sardinenfabrik fast nur noch von Fisch. Da scheint Flints neueste Erfindung - ein Apparat, der Wasser in Essen verwandelt - wie gerufen zu kommen.
Nachdem bei der Testvorführung zunächst wie gewohnt alles schiefläuft und sich die Maschine mit lautem Getöse in die Wolken verabschiedet, passiert das Unglaubliche: Es regnet Cheeseburger und bald, vom plötzlich zum Helden gewordenen Flint gesteuert, auch andere kalorienreiche Kost. Doch irgendwann gerät die Erfindung außer Kontrolle. Affenfels droht von einem Spaghettitornado verwüstet zu werden. Können Flint und die TV-Praktikantin Sam, die von ihrem Sender zur Berichterstattung über die kulinarischen Wetterphänomene auf die Insel geschickt wurde, das Schlimmste verhindern?
Die Autoren und Regisseure: Phil Lord und Christopher Miller haben sich eines Kinderbuchs von Judi und Ron Barrett angenommen und mit ihrem Team aus der recht übersichtlichen Vorlage einen herzerfrischenden 3-D-Animationsspaß gemacht. Der basiert im Grunde nur auf einer einzigen Storyidee, aus der das kreative Autoren- und Regieduo allerdings erstaunlich viel herausholt. So treten neben den beiden Haupt- noch etliche skurrile Nebenfiguren auf, die alle ihr eigenes Profil entwickeln, etwa Flints von Theo-Waigel-artigen Augenbrauen gezierter Vater, der mit seinem Sohn nur in Anglermetaphern kommuniziert. Dazu gibt's lustige Dialoge und etliche schöne Gags am Rande. Am Ende aber auch einen etwas lang ausgewalzten, actionreichen Showdown, bei dem es die Helden unter anderem mit wild gewordenen Brathähnchen und aggressiven Gummibärchen aufnehmen müssen.