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ZEICHENTRICKFILM

Monster House

Die Story: Der zwölfjährige DJ ist felsenfest davon überzeugt, dass mit dem Haus gegenüber etwas nicht stimmt. Zudem ist der Eigentümer der Villa ein wahrer Kinderschreck. Jedes Betreten seines Grundstücks straft Nebbercracker gnadenlos ab. Eines Tages landet der Ball von DJs Kumpel Chowder auf Nebbercrackers Rasen. Beim Gerangel um das Spielzeug erleidet der Alte eine Herzattacke und wird abtransportiert. Nun gibt es für die unheimliche Hütte kein Halten mehr. Jeder, der sich ihr nähert, droht, verschluckt zu werden. Auch die beiden neugierigen Jungs und ihre naseweise Freundin Jenny ...



Die Animation beruht auf dem Motion-Capture-Verfahren, bei dem Mimik und Bewegungen von Schauspielern auf die computergenerierten Figuren übertragen werden. Dem digitalen Nebbercracker etwa haucht der reale Steve Buscemi Leben ein. Die noch relativ neue Technik hat sichtlich Fortschritte gemacht. Im Vergleich mit dem 2004er Weihnachtshit „Der Polarexpress“ von Robert Zemeckis, der hier u. a. mit Steven Spielberg als ausführender Produzent fungiert, sind die Gesichtszüge und Aktionen der Charaktere deutlich ausgefeilter.



Der Regisseur: Gil Kenans Werk ist nichts für die Nerven der Allerkleinsten. Wenn das bösartige Horrorhaus in der zweiten Filmhälfte richtig aufdreht und Comedy-Elemente seltener werden, sträuben sich selbst so manchem Erwachsenen die Nackenhaare. Am ehesten angesprochen fühlen dürften sich Kids im Alter von DJ & Co. Weil deren Charaktere gut getroffen sind, ist Mitfiebern garantiert. Auch wenn die Nebenstory, die sich um die zum Leben erwachte Villa rankt, reichlich merkwürdig ausgefallen ist.



Fazit: Heftiger Nervenkitzel für junge Gruselfans.

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Datum:  24.8.2006
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