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ZEICHENTRICKFILM

Küss den Frosch

Die Story: Im New Orleans der 1920er Jahre träumt die farbige Kellnerin Tiana von einem eigenen Restaurant. Dafür hat sie hart gearbeitet und eisern gespart. Doch der Kauf einer Immobilie, die sie für ihr Lokal ins Auge gefasst hat, droht in letzter Minute zu scheitern. Da begegnet ihr auf einer vom Vater ihrer besten Freundin Charlotte organisierten Kostümparty ein Frosch, der sich als verzauberter Prinz Naveem vorstellt und Tiana für eine Prinzessin hält. Wenn sie ihn küsse und ihn damit vom Fluch des finsteren Voodoo-Magiers Dr. Facilier erlöst, hätte sie einen Wunsch frei. Tiana fasst sich ein Herz und überwindet ihre Amphibienabscheu. Doch der Schmatzer hat unerwartete Folgen: Statt dass Naveem wieder Menschengestalt annimmt, verwandelt sich Tiana ihrerseits in einen Frosch. Der Weg zum verdienten Happy End führt die beiden unglücklichen grünen Hüpfer erst einmal in die Sümpfe Louisianas ...



Die Regisseure: Vor nicht allzu langer Zeit hieß es, die Disney-Studios wollten keine Zeichentrickfilme mehr produzieren. Nun, man hat sich umentschieden. Und das ist gut so. Denn "Küss den Frosch" zeigt, dass die Mickymäuse auch in Zeiten der 3-D-Computeranimation die klassische Technik noch immer perfekt beherrschen. Doch das unter der Leitung des Disney-erfahrenen Duos John Musker und Ron Clements ("Arielle, die kleine Meerjungfrau", "Aladdin") entstandene Werk bezaubert nicht nur visuell, sondern auch mit einer spannenden Story, schönen Musical-Einlagen, viel frechem Witz und jeder Menge liebenswerter Figuren. Eine besondere Erwähnung verdienen da neben den beiden "Hauptdarstellern" etwa noch Tianas hyperaktive und dauerplappernde, aber herzensgute Freundin Charlotte, die die meisten Lacher auf sich vereint, sowie der Jazz-begeisterte Alligator Louis und das den Polarstern anhimmelnde Glühwürmchen Ray. Denen gegenüber steht der fiese Dr. Facilier, der mit seinen Dämonenschatten für einige wahrhaft unheimliche Momente sorgt. Abgerundet wird das Ganze durch die stimmige, von Randy Newman komponierte Musik, die vom Jazz über Blues und Gospel bis zum Zydeco reicht. Dass die Filmsongs auch in der deutschen Fassung hörbar sind, dafür garantieren unter anderem Roger Cicero (Synchronstimme von Prinz Naveem) und Bill Ramsey (Louis).



Fazit: Reicht qualitativ fast an Disney-Klassiker wie "Schneewittchen" und "Das Dschungelbuch" heran.

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Datum:  10.12.2009
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