Ging es gestern Abend noch um die Aufarbeitung der jüngeren Vergangenheit, steht heute wieder die Zukunft des HSV auf dem Spiel. Noch ist nicht klar, wer Dietmar Beiersdorfer als Sportchef beerben wird. Doch mit dem heutigen Abend will der Aufsichtsrat des Vereins der Entscheidung einen großen Schritt näher kommen.
Während die Profis in Österreich an der sportlichen Feinarbeit feilen, haben die Entscheidungsträger die konzeptionellen Dinge vorangetrieben. Mehrfach saß der Personalsauschuss um Kontrolleurs-Chef Horst Becker, Alexander Otto, Ernst-Otto Rieckhoff und Bernd Enge zusammen, um das Profil des neuen sportlichen Leiters zu erstellen. Eine erste Namensliste wurde erstellt, gesprochen indes noch mit keinem der Kandidaten. Das soll sich schnell ändern: Bereits heute wollen die Räte den Rotstift ansetzen. Aus den drei, vier dann noch verbliebenen Anwärtern soll sich Beiersdorfers Nachfolger herauskristallisieren.
„Wir suchen einen erfahrenen Mann, der sich in der Bundesliga und auch international auskennt“, hatte Becker stets verlauten lassen. Der neue Mann soll im Vorstand sitzen, „auf Augenhöhe mit dem ersten Vorsitzenden“, so Becker gestern. Schon bevor das Profil erstellt wurde, galten die Ex-HSV-Profis Nico Hoogma (40/Almelo), Thomas von Heesen (47/Limassol) sowie Kaiserslauterns Vorstandsboss Stefan Kuntz (46) als Kandidaten.
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?