MOPONews
News

WINTERHUDE

Hamburgs dümmste Ganoven

Zwei Freunde hatten im vergangenen Oktober eine blöde Idee: Weil sie pleite waren, überfiel Mustafa B. (26) zum Schein das Café, in dem Kumpel Mehmet J. (26) jobbte. Das Geld wollten sie teilen. Doch die Möchtegern-Räuber stellten sich so doof an, dass alles schiefging. Gestern standen die Freunde vor dem Amtsgericht St. Georg.



"Es ist traurig und peinlich zugleich, was da vorgefallen ist", sagt Spielhallen-Mitarbeiter Mustafa B.. bedröppelt. Sein Kumpel Mehmet J. (Wirtschaftsingenieur-Student) sagt verlegen: "So etwas passt eigentlich überhaupt nicht zu uns."



Die Freunde haben einen Hang zum Zocken, Spiel- und Mietschulden drücken. "Wie wir auf die Idee mit dem vorgetäuschten Überfall gekommen sind, weiß ich nicht mehr. Bis zum Schluss waren wir nicht sicher, ob wir das wirklich durchziehen würden", sagt Mehmet J.



Am 3. Oktober betrat Mustafa B. nachts das Café am Alsterdorfer Weg (Winterhude), wo sein Freund seit zwei Monaten jobbte. Er trug eine Maske und hatte eine Gaspistole, damit der Überfall echt wirken würde. Gäste waren keine da. Der Kumpel nahm 759 Euro und lief dann zum Bahnhof Lattenkamp, das "Opfer" rief die Polizei. Besonders weit kommt der falsche Räuber jedoch nicht. Blöd: Mehmet J. hatte ihn den Beamten so gut beschrieben, dass er schon 15 Minuten später in der U-Bahn gefasst wird.



Weil er den Kumpel nicht in die Pfanne hauen will, behauptet Mustafa B. bei der Polizei standhaft, den Raubüberfall begangen zu haben - und landet in Untersuchungshaft. So war das natürlich nicht geplant, zwei Tage später meldet sich Mehmet J. und gibt alles zu. "Im Nachhinein ist es gut, dass wir aufgeflogen sind. Wir müssen jetzt wegen der Spielschulden nichts mehr vortäuschen", sagt er.



Urteil: Mustafa B. bekommt sechs Monate Haft auf Bewährung, Mehmet J. sieben Monate. Und sie müssen 500 Euro zahlen - an einen Verein, der echten Verbrechensopfern hilft.

Weitere Meldungen News
Aus einem lauen Lüftchen kann bei der Katze Daniela ein Sturm der Leidenschaft werden.

Ein Max ist auf den Po fixiert, Danielas zicken auch im Bett: Namen sagen viel darüber aus, wie Männer und Frauen im Bett ticken.  mehr...

Diesmal kam sie nicht weiter: Gitarrenmädchen Katja Petri.

Jetzt sind es nur noch vier: Bei „Unser Star für Baku“ wählten die Zuschauer Katja Petri aus Berlin raus. Das zeichnete sich schon zu Beginn der Show ab.  mehr...

Schön und selbstbewusst: Diane Kruger am Donnerstag in Berlin.

Diane Kruger ist das „German Fräulein“ in Hollywood. Doch es gab eine Zeit, da fühlte sie sich gar nicht Schön und Selbstbewusst - dachte sogar an Selbstmord. Was dahinter steckt - hier mehr.  mehr...

Datum:  17.3.2010
Empfehlen: E-Mail
Kontakt: Redaktion
Artikel: Drucken

Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?