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Was können die Browser?

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Die Microsoft-Bosse Bill Gates und Steve Ballmer werden sich ein Zähneknirschen nicht verkneifen können. Nach langem Streit mit der Europäischen Kommission überlässt der US-Softwareriese den Nutzern seines Betriebssystems Windows ab sofort die Wahl, welchen Internetbrowser sie installieren möchten.



Bislang war der Internet Explorer (IE) aus dem Hause Microsoft auf allen Windows-Systemen vorinstalliert. Für die meisten User ein netter Service und wahrscheinlich kein Grund, sich umgehend nach Alternativen umzusehen. Wer doch lieber eine andere Variante ausprobieren wollte, konnte sich zusätzlich weitere Browser problemlos installieren.



Doch kleinere Konkurrenten, die sich seit zehn Jahren im fortwährenden Monopolstreit gegen Microsoft wehren, atmen jetzt auf: Die EU wirft Bill Gates vor, mit seiner dominierenden Position bei Betriebssystemen Windows-Nutzern seinen Internet Explorer aufzudrängen.



Das neue Browser-Auswahlfenster wird nun ab sofort nicht nur beim Kauf eines neuen Windows-Systems angezeigt, sondern auch bei älteren Systemen wie XP, Vista oder 7, wenn diese aktualisiert werden und bislang nur den Internet Explorer als Standardbrowser installiert hatten.



Patrick Lauke vom Konkurrenten Opera: "Das ist ein Erfolg für die Verbraucher. Viele Nutzer wussten bisher gar nicht, dass es anderen Browser als den Internet Explorer gibt."



Ab Mittwoch können die User zwischen Internet Explorer, Firefox, Opera, Safari, Google Chrome und sieben weiteren Browsern wählen, die allerdings als Nischenprodukte gelten. Die MOPO stellt die wichtigsten vor.

Was können die Browser?

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Datum:  16.3.2010
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