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William & Kate Prinz Müde! So hart ist das royale Babyglück

Prinz William sieht müde aus.

Prinz William sieht müde aus.

Foto:

Imago Lizenz

London -

Ein Baby. Endlich. Völlig egal, ob es ein Blond- oder Rotschopf wird, ob es die Segelohren von Opa Charles (64) oder das schüttere Haar von Papa William (30) erbt.

Hauptsache, die Monarchie ist erst mal bis ans Ende dieses Jahrhunderts gerettet. God Save den derzeit populärsten Embryo der Welt.

Die Welt freut sich und bangt mit Prinz William, der gestern kurz mit dunklen Ringen unter den Augen aus der Klinik kam, aber seiner Kate (30) nachmittags schon wieder Beistand leistete.

US-Präsident Barack Obama (51) und Premierminister David Cameron (46) gratulierten, und auch Boris Becker (45) ließ es sich nicht nehmen, ein aufmunterndes „Daumen hoch“-Foto zu twittern.

Denn etwas Glück wird sie vermutlich brauchen, die spindeldürre Kate, deren Schwangerschaft schon in der zwölften Woche mit Komplikationen verbunden ist.

„Morgenübelkeit - kennen Sie eine Frau, die deswegen ins Krankenhaus muss?“ Adelsexperte Jürgen Worlitz (63) befürchtet wie viele glühende Royalisten, dass die wahren Probleme etwas heruntergespielt werden. Ach, fast wäre sie Kate ja zu wünschen, eine monatelange, strenge Bettruhe, um das Würmchen vor neugierigen Paparazzi zu schützen. „Sie wird vermutlich erst jetzt begreifen, was der Diana-Effekt bedeutet“, meint Worlitz.

Da wird jeder Schritt interpretiert. Trägt Kate einen Spitzbauch – dann wird es ein Junge. Ist ihr weiterhin ständig schlecht – dann wird’s ein Mädchen. Keine Frage, das Baby ist Gold wert im Land der Zocker. Schon einen Tag nach der Bekanntgabe der Schwangerschaft wurde auf alles Mögliche gewettet:

Werden Kates Schwester Pippa (29) und Williams witziger Bruder Harry (28) oder vielleicht doch die Beckhams Paten? Würde ein Mädchen Elizabeth oder eher Charlotte heißen? Selten haben 20 Gramm werdendes Leben – vermutlich in der Südsee gezeugt – eine Nation in so einen Ausnahmezustand versetzt.

„Es fühlt sich an wie ein Weihnachtsgeschenk an die Nation“, sagt Student Ravian van der Hill, der die frohe Kunde mit Freunden im Pub feierte. Ein Jahr, sieben Monate und fünf Tage haben die Briten schließlich auf diese Nachricht gewartet. Schon wurden erste Befürchtungen laut, dass der königliche Blaublütige – ebenso wie die Queen – höchstens durch künstliche Befruchtung das Licht der Welt erblicken würde.
Denn Kates Bäuchlein wurde unter dem Schwangerschafts-Druck lange Zeit eher flacher als runder.

God save den möglichen Thronnachfolger - dabei wird es ein Großteil der Untertanen wohl kaum noch erleben, dass dieses Kind das Zepter in die Hand nimmt. Denn dass die Queen abdankt, ist laut Worlitz unwahrscheinlich. In der Thronrangfolge steht es auf Rang 3 nach Charles und William, verweist den wilden Onkel Harry auf den vierten Platz.

Gottlob ist es jetzt völlig egal, ob es Junge oder Mädchen wird. Die Thronfolgeregelung wurde kürzlich noch frauenfreundlich geändert. Und dass es schon einen Queen-Urenkel (Sannah, Tochter von Prinzessin Annes Sohn Peter) gibt - wen interessiert’s?

Ach, irgendwie liegt begeisterten Royalisten hierzulande das Baby ja doch mehr am Herzen als Victorias kleiner Wonneproppen in Schweden. Kein Wunder: Im Stammbaum des kleinen Blaublüters fließt mehr deutsches als englisches Blut. Die Häuser Hannover, Sachsen-Coburg und Gotha oder Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksberg haben auf der Grünen Insel ihre Spuren hinterlassen – auch wenn die Briten das nach den Weltkriegen nicht gerne hören wollen.

Und, was wünscht man dem Wurm? Erst mal, dass das Kleine gesund auf die Welt kommt. Bei all den Blutern, Stotterern, geistig verwirrten, sexbesessenen oder alkoholsüchtigen Vorfahren keine Selbstverständlichkeit. Dann natürlich Liebe, Zeit und Aufmerksamkeit – Dinge, die Charles und sein Bruder Edward (48) als Kinder schmerzlich vermissten. Kurz und gut: Eine ganz normale, unbeschwerte Kindheit. Hoffentlich klappt's!