Wie die Zeitung „Morgunbladid“ am Donnerstag aus Islands Hauptstadt berichtete, hatten die Vier von ihrem Segelboot „Santa Maria“ per Funk wegen Mangel an Dieselöl bei der isländischen Küstenwacht um Hilfe gebeten.
Die kontaktete umgehende alle in der Nähe operierenden Schiffe, von denen ausgerechnet der Walfangkutter „Hvalur 9“ die günstigste Position hatte. Die Walfänger nahmen Kurs auf die „Santa Maria“ und überließen den Deutschen einen Container mit Öl, der für die Fahrt zum westisländischen Hafen Ólafsvik reichte.
Die „Hvalur 9“ selbst setzte ihre Fahrt mit zwei getöteten Finnwalen an Bord zum Heimathafen Hvalfjördur fort. Umwelt- und Tierschützer in aller Welt protestieren seit Jahren heftig gegen den isländischen Walfang trotz des weltweit geltenden Verbots aller kommerziellen Fänge. Die deutschen Segler seien „sehr dankbar gewesen, dass sie ihre Reise nach Ólafsvík fortsetzen konnten“, hieß es in dem Bericht.
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