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VOR GERICHT: Vitamin-Arzt Rath muss 33000 Euro zahlen





Der Richter machte zu Beginn klar: "Beifallskundgebungen wollen wir hier nicht." Und die Anhänger des umstrittenen Vitamin-Arztes Dr. Matthias Rath hielten sich brav daran, beim vorigen Verhandlungstag hatte es noch Tumulte gegeben. Der Richter stellte das Verfahren gegen den Medizinier gestern gegen eine Zahlung von 33000 Euro ein.



Die Staatsanwaltschaft hatte dem 51-Jährigen vorgeworfen, Vitaminprodukte ohne arzneimittelrechtliche Zulassung über das Internet angeboten zu haben. Außerdem würde auf einer Webseite der Eindruck erweckt, seine Pillen könnten Krebs heilen - was falsch ist. Rath hatte die Vorwürfe bestritten.



Der Zuschauerraum ist voll, seine Anhänger wollen den Arzt unterstützen. Sie sind zufrieden, als der Richter über Raths Ansatz, die so genannte Zellular-Medizin, sagt: "Es ist in der Verhandlung nicht der Eindruck entstanden, dass es sich um Scharlatanerie handeln würde." Stattdessen sei das Marketing zu offensiv gewesen.



Weil die Internetseite mit dem bemängelten Inhalt mittlerweile geändert wurde, stellt der Richter das Verfahren gegen Auflage ein. Dr. Matthias Rath muss 33000 Euro an eine Organisation zahlen, die behinderten Kindern hilft.



Der Mediziner war 2004 im Zusammenhang mit dem krebskranken Dominik (²9) in die Schlagzeilen geraten. Die Eltern hatten ihn aus der Chemotherapie genommen und mit Rath-Präparaten behandelt.

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