Old Commercial Room: Direkt gegenüber vom Michel liegt eins der ältesten Restaurants der Stadt: „Since 1795“ schreibt sich der Old Commercial Room stolz auf die Speisekarte, auf der sich sämtliche Hamburger Traditionsgerichte finden. Legendär ist natürlich das Labskaus (ab 7,90 Euro pro Portion), das hier auch in originellen Varianten serviert wird – etwa mit Pfeffersauce, mit Curry oder als Labskaus-Frikadelle mit Mostrich. (Englische Planke 10, Tel. 36 63 19)
Zu den alten Krameramtsstuben: Ebenfalls am Michel liegen die historischen Krameramtsstuben, rares Überbleibsel der typischen Hamburger Hofbebauung. Heute gibt es hier Läden, Galerien, ein Museum – und das hübsche Restaurant, das lokale Küche bietet: Labskaus natürlich (13,90 Euro), Matjes nach Hausfrauenart (15,50 Euro) oder auch Vierländer Ente (19,80 Euro). (Krayenkamp 10, Tel. 36 58 00)
Deichgraf: Dunkles Holz und Goldrahmenspiegel schaffen gediegene Atmosphäre, auf der Karte treffen sich Tradition und Modernes – also Hamburger Pannfisch mit Bratkartoffeln (17,50 Euro) und Meeräsche auf Parmaschinkenrisotto (19,50 Euro). Oder rote Grütze mit Vanilleeis (6,50 Euro) und Crème brûlée mit Ananassorbet (7,50 Euro). (Deichstr. 23, Tel. 36 42 08)
Alt-Hamburger Aalspeicher: In dem Haus aus dem 16. Jahrhundert hat man sich seit Generationen auf hanseatische Küche spezialisiert. Gekocht wird nach alten Familienrezepten. Spezialitäten des Hauses sind natürlich die Aalgerichte, von der Hamburger Aalsuppe (ab 7,50 Euro) über Aal grün mit Dillrahmsauce (20,50 Euro) bis zum gegrillten Aal mit Pflaumenmus und gestobten Kartoffeln (22,50 Euro). Und: Hier gibt’s den seltenen Klassiker Brotpudding (7 Euro) als Nachtisch. (Deichstr. 43, Tel. 37 31 71) (rön)
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?