Die Versendung der 1,2 Millionen Wahl-Benachrichtigungen für den Volksentscheid zur Primarschule läuft nicht ohne Pannen: So sind bereits in mehreren Bezirken unvollständige Unterlagen versendet worden, wie der Sprecher des Bezirksamts Nord Peter Hansen bestätigte. In einigen Fällen fehlten die Stimmzettel, sodass der Wähler sein Kreuz gar nicht machen könnte. In anderen Fällen lagen keine roten Umschläge zum portofreien Zurücksenden der Unterlagen bei.
Die Umschläge werden bereits seit Sonnabend vor Pfingsten von der Post verschickt und nicht wie bisher angenommen erst seit wenigen Tagen. Deshalb sind auch schon 200000 Wahlunterlagen in den Briefkästen gelandet. Die letzten Briefe werden erst am 5. Juni bei den Wählern landen.
Die Behörden gehen davon aus, dass es nur in Einzelfällen Probleme gab. Peter Hansen: "Bei mehr als 1,2 Millionen Versendungen können unvollständige Unterlagen leider nicht gänzlich ausgeschlossen werden." Betroffene sollten sich unverzüglich bei ihren Bezirksämtern melden. Sie bekommen dann schnell die fehlenden Unterlagen zugeschickt.
Peter Hansen rät allen Wählern: "Die Bezirksämter bitten, die doch recht umfangreichen Abstimmungsunterlagen sorgfältig auf ihre Vollständigkeit hin zu überprüfen."
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