W er heute 40 oder 50 ist, ist mit ihnen aufgewachsen: den Schlaufüchsen Fix und Foxi, Lupo, dem Wolf, Onkel Fax, Oma Eusebia und Knox, dem Raben. Und zuletzt waren es wohl auch vor allem die großen Kinder, die das Heft kauften. Das hat nicht gereicht. Der Verlag "Tigerpress" (St. Georg), Herausgeber des "Fix & Foxi"-Comics, musste Insolvenz anmelden.
Geschäftsführer Jan Wickmann: "Die Auflage ist binnen weniger Monate von 50000 auf 18000 gesunken." Und Werbeeinnahmen habe es auch kaum noch gegeben. Die Zielgruppe - also die Kinder - werde nun mal kleiner, lese weniger und habe Auswahl unter einem immer größeren Angebot an Unterhaltung.
Erfunden hat "Fix & Foxi" der Zeichner Rolf Kauka (gest. 2000). Zu den Glanzzeiten in den 60er und 70er Jahren war es mit bis zu 400000 Exemplaren pro Woche das erfolgreichste deutsche Comicheft. Nachdem es 1994 eingestellt worden war, wagte "Tigerpress" 2005 den Neuanfang. Und vermutlich sind die Schlaufüchse auch diesmal nicht totzukriegen: Angeblich haben bei Kaukas Erben schon mehrere Bewerber Interesse angemeldet, die Lizenz zu erwerben und "Fix & Foxi" abermals zum Leben zu erwecken.