Die HSH-Nordbank verklagt zwei Ex-Manager wegen der dubiosen „Omega“-Deals, die der Bank Abschreibungen in Höhe von 500 Millionen Euro bescherten. Angeklagt ist der ehemalige Leiter der Londoner Filiale sowie ein enger Mitarbeiter.
Unter anderem bestehe der Verdacht der Untreue, so ein Banksprecher. Pikant: Der Niederlassungsleiter hatte im Oktober bei der Staatsanwaltschaft über die Geschäfte ausgepackt, die der Bank den Vorwurf der Bilanzmanipulation eingebracht hatten. Die Deals hatten den Rücktritt des damaligen Vorstandschefs Hans Berger mit ausgelöst. Das „Freshfields“-Gutachten über Verfehlungen bei der Bank habe „Anlass gegeben, auch die Ebene darunter zu untersuchen“, so ein Sprecher.
Bislang hatte die HSH-Nordbank nur zwei Ex-Vorstände verklagt.