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UNFALL: ICE rammt Hirsch

Bahnunfall

Rund 220 Zugreisende kamen gestern auf dem Weg von Hamburg nach Berlin mit dem Schrecken davon. Um 11.24 Uhr stieß der ICE 793 in der Nähe von Pritzier bei Hagenow (Mecklenburg-Vorpommern) frontal mit einem auf dem Gleis stehenden Hirsch zusammen. Die Folgen: ein totes Tier, Verspätungen und eine kaputte Lok.



Um 10.51 Uhr verließ der ICE den Hamburger Hauptbahnhof, sollte eigentlich um 12.31 Uhr in der Hauptstadt eintreffen. Die Fahrt aber endete nach einer halben Stunde auf einem Streckenabschnitt, auf dem der ICE mit mehr als 200 km/h entlangjagt. Vollbremsung! Gummigeruch im Zug. Aufprall! Der Hirsch hatte keine Chance. Das massige Tier wurde von der Lok aufgespießt. Reisende blieben bei dem Unfall glücklicherweise unverletzt. Nach 90 Minuten Wartezeit, teils verwirrenden Durchsagen und Getränken konnten die Passagiere in einen Ersatz-ICE umsteigen und die Fahrt um 13.06 Uhr fortsetzen.



Die Schäden am Unfall-ICE sind erheblich. An der Schnauze des Triebfahrzeuges (Kupplungsbereich) wurde unter anderem der Druckluftbereich zerstört - eine Weiterfahrt war unmöglich, das eine Gleis der Schnellfahrstrecke damit blockiert.



Um den Zugverkehr wieder in geordnete Bahnen zu lenken, wurde der Zug nach zwei Stunden zum Bahnhof Pritzier geschleppt. Der Hirsch wurde vom Förster zur Entsorgung gebracht. Erst um 14.15 Uhr war das Gleis wieder frei. 23 Züge verspäteten sich wegen des Unfalls, drei fuhren gar nicht. Wartezeiten: bis zu achteinhalb Stunden.

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