Der mögliche Umzug des Planetariums vom Stadtpark in die HafenCity sorgt für Rabatz in der Bürgerschaft: Während Ole von Beust den neuen Standort verteidigte, warf die Opposition dem Senat vor, dem Stadtpark das "lebendige Herz zu entreißen". Zum Hintergrund: Das Planetarium soll nach Senatsplänen zusammen mit einem Aquarium das "ScienceCenter" in der HafenCity zu einem Publikumsmagneten machen.
Sehr zur Freude der Planetariumsmitarbeiter: "Wir brauchen händeringend mehr Platz", sagt Direktor Thomas W. Kraupe. 350000 Besucher drängen jährlich in den vor drei Jahren renovierten Wasserturm. Kraupe: "Wir werden demnächst Container für Lager und Mitarbeiter in den Park stellen müssen." Werner Dobritz (SPD) ungerührt: "Warteschlangen sind ein Zeichen für Erfolg. Die Uffizien in Florenz müssen ja auch nicht umziehen."
Ole von Beust verwies auf den rot-grün regierten Bezirk Nord, der alle Anträge des Planetariums, etwa auf Parkplätze, abgelehnt habe: "Und jetzt weinen Sie Krokodilstränen." Claudius Lieven (GAL) warf von Beust "Täuschung" vor: Um die Zustimmung für die Elbphilharmonie nicht zu gefährden, habe er der Öffentlichkeit den längst geplanten Umzug des Planetariums erst nach der Abstimmung mitgeteilt. Was aus dem Wasserturm werden soll? Kulturstaatsrat Detlef Gottschalck: "Da sprudeln die Ideen nicht so richtig." Kultursenatorin Karin von Welck träumt von einem "Kinderkulturhaus".
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?