Das Derby wird er sich natürlich im TV ansehen. Schließlich spielte Benno Möhlmann von 1978 bis 1987 für Werder, danach zwei Jahre für den HSV, bei dem er nach seiner aktiven Karriere auch als Profi-Trainer arbeitete. Der 54-jährige Coach des Bundesliga-Aufstiegsaspiranten Greuther Fürth: "Ich habe mich bei beiden Klubs sehr wohl gefühlt. Trotz der großen Rivalität bin ich nach meiner Werder-Zeit gut in Hamburg aufgenommen worden. Dafür bin ich sehr dankbar."
Wem fühlt er sich mehr verbunden? Möhlmann antwortet elegant: "Zum HSV habe ich eine engere berufliche Bindung, weil ich dort meinen ersten Trainer-Job hatte. Was die Sympathien anbelangt, gibt's für Werder ein paar Prozentpunkte mehr - schließlich wohne ich immer noch in Bremen, meine Familie und ich sind allesamt Werder-Mitglieder." Sportlich legt sich Benno eindeutig fest: "Bremen kann zwar auswärts immer ein Tor schießen, aber der HSV kommt weiter."