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TIPPS MIT WEITBLICK

So schön ist Hamburg von oben

Die MOPO gibt fünf Tipps für alle Hamburg-Fans, die schon zehn Mal auf dem Michel waren, die sauer sind, dass der Fernsehturm dicht ist, und denen die Treppen der Petrikirche einfach zu steil sind. Also - entdecken Sie Ihre Stadt ganz neu. Das Beste Drei Plätze sind "umsonst und draußen". Aber beeilen Sie sich, noch sind es Geheimtipps. Unsere Prognose Zur WM werden sich hier Touris und Hanseaten drängeln.



Bei der Erholung



"Promenade Bei der Erhohlung": Das ist der Name der neuen Aussichtsplattform unterhalb des Hotels Hafen Hamburg. Gegenüber des Uhrturms St. Pauli-Landungsbrücken führt eine steile Treppe zum vielleicht besten Aussichtspunkt, um einen Blick auf Hafen, Docks und bald auch die wachsende Elbphilharmonie zu werfen. Bisher tagte hier die "Bierdosenfraktion". Doch mittlerweile sind knipsende Japaner bereits in der Überzahl.



Dockland



Eine 120 Meter lange Freitreppe, die zu eine Aussichtsplattform in in 25 Metern Höhe führt: Traum-Elbblick garantiert! Nach einem Entwurf von Hadi Teherani baut die Robert Vogel GmbH am Altonaer Fischereihafen das "Dockland". Dabei ließ der bekannte Architekt sich von einem Luxusliner inspirieren. Ganz unbescheiden spricht er vom "geilsten Haus Hamburgs". Auf alle Fälle wird es ein Bürohaus, von dem wir alle etwas haben. Die Freitreppe und die Aussichtsplattform steht jedermann offen - Tag und Nacht. Einziger Wermutstropfen: Erst in drei Monaten ist Eröffnung.



Highflyer



Hoch hinaus gehts mit dem Highflyer: Mit der 150 Meter hohen Gondel stellt der weiße Fesselballon jeden Hamburger Turm in den Schatten. Zu sehen gibt es Alster, Elbe, Speicherstadt, HafenCity, Innenstadt und Schiffe als winzige Kleckse. Hoch über den Deichtorhallen verliebt man sich ganz neu in unsere schöne Hansestadt. Einziger Haken: Der Ballon ist im Gegensatz zu festen Bauwerken wetterabhängig. Darum vorher unter Tel. 30086969 oder www.highflyer-hamburg.de nachschauen. 15 Minuten "Hamburg von oben" kosten 15 Euro, geöffnet ist von 10 bis 24 Uhr.



St. Nikolai



Kirchtürme sind perfekte Schauplätze. Doch auf dem Michel drängen sich die Reisebustouris, St. Petri muss man zu Fuß erklimmen. Zu den Aussichtsplattformen der St.-Nikolai-Ruine (Ost-West-Straße) fährt ein gläserner Fahrstuhl im Turm, von oben blickt man auf Alster und Rathaus. Mo-So 10.30-18.30 Uhr, Sonnenuntergangsfahrten nach Vereinbarung, Tel. 371125.



Elbberg-Campus



Elbberg-Campus? Nie gehört?



Macht nichts. Da dürfte es Ihnen gehen wie vielen Hamburgern. Die Dachterrasse über dem Fischmarkt beim stillgelegten "Schellfisch-Tunnel" ist ein echter Geheimtipp und entsprechend wenig bevölkert. Zwar ist die Terrasse nicht besonders hoch, aber durch ihre Hanglage lassen sich ein- und auslaufende Schiffe gut beobachten.

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Datum:  5.10.2005
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