Die Story: "Linsenmann", ein charmanter 32-jähriger Modefotograf, und "Tangamädchen", eine intelligente 14-jährige Schülerin, lernen sich übers Internet kennen und verabreden sich. Mehr zu verraten, wäre geradezu ein Verbrechen - es würde Ihnen die Spannung und die Verblüffung über die unvorhersehbaren Wendungen der Geschichte nehmen.
Die Schauspieler: Ein Zwei-Personen-Stück steht und fällt natürlich mit den Darstellern - und dieses hier steht wie eine Eins. Denn was Patrick Wilson (der Graf in der Musical-Verfilmung "Das Phantom der Oper") und die blutjunge Ellen Page (zuletzt als Shadowcat in "X-Men - Der letzte Widerstand" zu sehen) hier vor der Kamera anstellen, ist schlicht sensationell.
Der Regisseur: In seinem Kinofilm-Debüt stürzt uns der preisgekrönte Musikvideo- und Werbespot-Regisseur David Slade in ein faszinierendes Wechselbad der Gefühle: Wer ist in diesem knallharten Katz-und-Maus-Spiel der Gute und wer der Böse? Wer von den beiden lügt? Darf man etwa Mitleid mit einem potenziellen Kinderschänder haben? Der Titel "Hard Candy" deutet es schon an: Das ist kein Zuckerschlecken, sondern nur etwas für starke Nerven. Aber Slade hat die raffiniert konstruierte Geschichte extrem stilsicher umgesetzt: Er bleibt mit der Kamera ganz nah an den Gesichtern; anders als andere Horrorfilmer veranstaltet er kein blutiges Gemetzel und keine Spezialeffekt-Orgie - das Grauen spielt sich komplett im Kopf des Zuschauers ab. Und gerade das bloße Andeuten und Nicht-Zeigen macht diesen provozierenden Thriller so höllisch spannend.
Fazit: Äußerst aufwühlender, provokanter, Nerven zerfetzender Psychothriller - ein echter Geheimtipp!
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?