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Was taugen Senseo, Tassimo und Co.?

Was taugen Senseo, Tassimo und Co.?

Sie sind so fix und bequem: Kapsel rein, Knöpfchen drücken - und schon fließt das Lieblingsgetränk der Deutschen in die Tasse. Kein Wunder, dass Portionskaffeemaschinen den guten alten Filterautomaten längst den Rang abgelaufen haben. Nur: Was taugen Senseo, Tassimo und Co. eigentlich?

Stiftung Warentest hat im aktuellen "test"-Heft (12/2009) die Trend-Geräte unter die Lupe genommen. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:



Pad-Maschinen besser



Geprüft wurden Maschinen, die mit Pads, Kapseln oder Discs funktionieren. Die Nase vorn hatten dabei die Automaten für Kaffeepads - zum Beispiel von Philips oder Severin. Grund: Sie brühen den Kaffee aus allen handelsüblichen Pads, die von zahlreichen Herstellern angeboten werden. Eine Tasse Kaffee ist hier auch mit Markenkaffee bereits für 13 bis 14 Cent zu haben.



Kapseln deutlich teurer



Deutlich teurer wird der Kaffeespaß mit Kapselmaschinen. So kostet ein Pfund Kaffee in Kapseln leicht das Vierfache von einer Packung Filterkaffee! Ein Becher Latte Macchiato schlägt gar mit rund 55 Cent zu Buche. Zudem sind Käufer auf die dazugehörigen Kunststoffdöschen angewiesen - von dieser "Zwangsehe" profitieren vor allem die Geräteanbieter. Weiterer Knackpunkt: Die Kapselsysteme produzieren deutlich mehr Müll - wohingegen Kaffeepads in den Biomüll wandern dürfen.



Espresso kann nicht jede



In Sachen Kaffee-Geschmack hatten die Tester hingegen wenig auszusetzen. Nur zwei Muntermacher lagen den Prüfern nicht so gut auf der Zunge: Was da aus der "Petra KM 45" floss, schmeckte "test" zufolge wässrig, das Ergebnis der "Tchibo Cafissimo"-Maschine habe gar "ein klein wenig abgestanden" gerochen. Zudem sei das Test-Schlusslicht laut und langsam, so die Warenprüfer. Mit echtem Espresso können die meisten Geräte mangels Druck nicht dienen: Lediglich aus den Kapselmaschinen von Tchibo, Bosch und Krups fließt der "kleine Schwarze" einwandfrei in die Tasse.



Milchkaffee enttäuscht



Großes Manko vieler Geräte: die Zubereitung von Milchspezialitäten. Mit einem leckeren Latte Macchiato aus dem Café könnten die Resultate höchstens optisch mithalten - wenn überhaupt, so das vernichtende Urteil. Dass die Getränke zum Teil "wie aromatisiertes Wasser" schmecken, liege laut "test" daran, dass meist Pulver statt frischer Milch verwendet würde. Und die ist nun mal ein absolutes Muss in einen "echten" Latte Macchiato.



Die besten Maschinen



Mit dem günstigsten Preis empfiehlt sich die "gute" Maschine von Severin für knapp 50 Euro. Wer auch Milchgetränke zubereiten möchte, ist mit "Philips Senseo New Generation" gut bedient. Ab 140 Euro sind "gute" Kapselmachinen zu haben - zum Beispiel die "Krups Nescafé Dolce Gusto" oder die "Bosch Tassimo".

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Datum:  23.11.2009
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