Sie ist das Highlight jedes Hafengeburtstags: die traditionelle Windjammer-Parade. Zehntausende Menschen versammeln sich Jahr für Jahr am Elbufer, um die teils über hundert Jahre alten Segler beim Ein- und Auslaufen zu bewundern. Müssen sie diesmal darauf verzichten? Laut "Spiegel" wird ein Dutzend Schiffe für das Fest vom 8. bis zum 10. Mai nicht zugelassen, weil ihnen ein Anti-Terror-Zertifikat fehlt!
ISPS (International Code for the Security of Ships and of Port Facilities) heißt das Zertifikat, das seit 2004 vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie internationalen Vorschriften entsprechend verlangt wird. Danach müssen im Ausland eingesetzte Schiffe über einen Gefahrenabwehrplan verfügen. In den vergangenen Jahren konnte Bundesverkehrsminister Tiefensee (SPD) offenbar jeweils eine Sondergenehmigung für die Hamburger Windjammer erwirken. Diesmal jedoch besteht die Behörde auf dem Sicherheitsnachweis und will den Kapitänen ansonsten die Zufahrt verbieten. Stattdessen sollen sie in einen abgesperrten Bereich mit Zugangskontrollen fahren.
Die Stadt Hamburg hält das nicht für praktikabel und hat Widerspruch eingelegt. Auch Kapitän Jaap van der Rest, dem die Segler "J. R. Tolkien" und "Loth Loriën" gehören, kann den Ärger nicht verstehen. "So ein Behördenirrsinn. Es gibt keine erhöhte Terrorgefahr. Die Hafenfähren brauchen das Zertifikat auch nicht. Das ist ungerecht!" Der Sprecher der Wirtschaftsbehörde Michael Ahrens erklärte: "Wir wollen eine pragmatische Lösung. Anfang der Woche kommen alle Beteiligten an einen Tisch."
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?