Wirbel in der Schanze: Mehrere Bewohner der Schanzenstraße berichten, dass Zivilbeamte der Polizeiwache 16 bei ihnen angefragt hätten, ob sie die Installation von Überwachungskameras auf ihren Balkonen dulden würden. Mit Hilfe der Kameras sollen die Angriffe auf Geschäfte an der Schanzenstraße (MOPO berichtete) aufgeklärt werden. Die linke Szene ist empört über die "staatliche Kontrolle des öffentlichen Raums".
Mehrfach schon warfen Unbekannte die Schaufensterscheiben von Läden an der Schanzenstraße ein, drei Mal alleine wurde ein Handyladen Opfer der Randale - gewaltsamer Protest gegen die "Yuppiesierung" des einst alternativen Viertels. Aufgeklärt wurde keiner der Angriffe. Im Vorfeld des beliebten "Schanzenfestes" am 4. Juli, über dessen Durchführung es Ärger zwischen Behörden und Bewohnern gibt, befürchten Geschäftsleute und Polizei nun weitere Steinwürfe. Diesmal sollen die Randalierer gefilmt werden - falls sich ein Bewohner findet, der der Polizei seinen Balkon zur Verfügung stellt. "Die Anfrage bei Mietern der Schanzenstraße zeigt die Hilflosigkeit der Polizei", sagt ein Anwohner
Auf MOPO-Nachfrage will Polizeisprecher Ralf Meyer die mögliche Installation von Polizei-Kameras auf privaten Balkonen nicht kommentieren, betont jedoch: "Die Strafprozessordnung erlaubt solche Maßnahmen zur Aufklärung von Straftaten, die schlichte Bagatellen überschreiten."
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?