Am Mittwochabend bestiegen ein 26-jähriger Afghane und der 33-jährige Inder den Bus der Linie 26. Kurz danach gerieten die beiden Männer in einen Streit, es kam zu einem Gerangel.
Zwei Fahrgäste, ein Mann und eine Frau, gingen dazwischen und trennten die Kontrahenten. Während der 33-Jährige im hinteren Eingangsbereich stehen blieb, setzte sich der 26-Jährige im hinteren Bereich des Busses.
Nach kurzer Zeit zog sich der 26-Jährige Handschuhe an, holte ein Messer aus seinem Rucksack, stürzte sich auf den 33-Jährigen und stach ihm in den Rücken.
Ein Fahrgast hielt den Täter von weiteren Stichen ab und drängte ihn in den hinteren Teil des Busses. Eine Frau zog den Geschädigten aus dem Gefahrenbereich.
Der Täter flüchtete an der Haltestelle Gustav-Seitz-Weg aus dem Bus, wurde aber kurz nach der Tat von Beamten gestellt und festgenommen.
Gegenüber der Mordkommission gab er an, bereits an der Bushaltestelle mit dem Opfer in Streit geraten zu sein, da dieser ihn persönlich beleidigt hatte.
Das Opfer liegt im Krankenhaus und ist nach Angaben eines Polizeisprechers mittlerweile außer Lebensgefahr.
(jk/dpa)