Seit gut zwei Jahren wird um den Standort der Universität gerungen. Welche Fachbereiche sollen verlagert, welche sollen in Eimsbüttel bleiben? CDU und GAL sind sich inzwischen einig, dass eine Komplettverlagerung in die HafenCity nicht infrage kommt. Das Herzstück der Uni soll in Eimsbüttel bleiben. Derweil wird auf Senats- und Fraktionsebene mit Hochdruck an einer tragbaren Lösung gearbeitet. Die MOPO beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema.
Wie ist der Stand der Dinge? Zurzeit werden verschiedene Varianten geprüft. So könnte ein zweiter Campus auf dem Kleinen Grasbrook gebaut werden. Dorthin könnten die Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik, die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ziehen. Im Senat wurde diese Variante jetzt besprochen. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen, heißt es. Denn auch beim UKE und bei Desy zeigt man sich sehr interessiert an der Ansiedlung von Fachbereichen. Tatsächlich ist aber immer noch unklar, ob es zu einer Teilverlagerung kommen wird oder ob der Standort Eimsbüttel komplett erhalten bleibt.
Soll in den Standort Eimsbüttel investiert werden? Ja. Sanierungen sind geplant. Auch Abrisse werden diskutiert. So könnte zum Beispiel das ungeliebte Geomatikum der Abrissbirne zum Opfer fallen und Platz für attraktiven Wohnraum in einem begehrten Wohnquartier schaffen. Das wäre eine willkommene Entwicklungschance für den Stadtteil. Auch ein Neubau des Klimacampus an der Bundesstraße ist denkbar.
Wie sieht der weitere Fahrplan aus? Der Senat wird auf Behördenebene weiter Machbarkeiten ausloten. Dabei geht es um Fragen, welche Flächen frei wären oder wie die Finanzierbarkeit aussieht. Die Fraktionen haben den neuen Uni-Präsidenten Dieter Lenzen für den 8. Juni in den Wissenschaftsausschuss eingeladen, damit er eine Einschätzung der Universität zu denkbaren Plänen abgeben kann. "Ich erwarte vor dem Sommer keine Entscheidung in dieser Frage", sagte die Ausschuss-Vorsitzende Eva Gümbel (GAL).
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?