Als er dann endlich zum finalen Handschlag mit Scheich Ahmed bin Saeed Al-Maktoum ausholen durfte, lächelte Bernd Hoffmann noch strahlender als die Sonne über Dubai. Und der Klubboss des HSV hatte allen Grund dazu: Gleich am ersten Tag seines Wüstenausflugs landete der HSV einen Paukenschlag. Durch die Verlängerung des im Sommer auslaufenden Vertrags mit Hauptsponsor Emirates fließen in den kommenden vier Jahren satte 30 Millionen Euro auf das Vereinskonto. Ein Top-Deal, der den HSV noch stärker macht.
Hervorragende Arbeit, die das Vorstandsteam um Hoffmann an der Spitze da ablieferte. Statt wie bislang 5,5 Millionen Euro zahlt Emirates künftig sieben Millionen jährlich. Der Kontrakt läuft zunächst bis Sommer 2012, zudem besitzt der HSV eine einseitige Option für ein weiteres Jahr. Mit Zuschlägen (z. B. 750000 Euro für das Erreichen der Champions League, 500000 Euro für den Einzug in den UEFA-Cup) kann der Verein bis 2013 locker die 30-Millionen-Marke knacken.
Den Trip nach Dubai nutzte Hoffmann lediglich, um den Vollzug vermelden zu können. "Angedeutet hat sich das alles schon seit Wochen", verriet der Klubboss. Ein guter und wichtiger Tag für den HSV. "Mit diesem Vertrag zählen wir nun auch im Sponsorship zu den Top Fünf der Liga", so Hoffmann. Lediglich Bayern (Telekom/bis zu 20 Mio.), Schalke (Gazprom/zwölf), Dortmund (Evonik/bis zu zwölf) und Bremen (Citibank/bis zu zehn) streichen künftig ein höheres garantiertes Jahressalär ein als der HSV.
Auch Scheich Al-Maktoum zeigte sich zufrieden - und erwies sich als ehrliche Haut. Na klar, er schätzt den HSV "als einen der größten Vereine Deutschlands". Den Hauptgrund für die Verlängerung der Partnerschaft nannte er aber ohne Umschweife. Nach Hamburg, Frankfurt, München und Düsseldorf will seine Fluglinie demnächst auch Berlin und Stuttgart ansteuern. "Das ist der Grund, warum wir ein deutsches Team unterstützen."
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